Als Einstand für Roger Moore wurde besonders bei den Action-Sequenzen sehr viel Wert auf neue Ideen gelegt. Die Motorbootjagd in den Sümpfen von Louisiana, die Amokfahrt der Sportmaschine auf einem Flughafen, der Doppeldeckerbus, der Motorradfahrer abschüttelt und die Flucht über die Rücken von Krokodilen sind nur einige der Höhepunkte.
Dennoch war der Film geschäftlich nicht so erfolgreich wie "Diamantenfieber". Dies ist vor allem dem farbigen Gangster zuzuschreiben, da viele Schwarze deshalb den Film mieden. Nach Connerys Absage hatten sich so illustre Kandidaten wie Burt Reynolds und Tony Curtis um die Rolle beworben.
Roger Moore, geboren am 14. Oktober 1927, begann als Trickfilmzeichner in London und absolvierte dort auch die Royal Acadamy of Dramatic Art. Er spielte in Hollywood Nebenrollen zumeist als eleganter Liebhaber, bevor ihn Fernsehserien bekannt machten. Vor allem "The Saint" (Simon Templar) wurde in fast alle Länder dieser Erde verkauft, aber auch "Maverick", "The Alaskans" und "Ivanhoe" trugen zu seinem Ruhm bei. Moore sollte schon früher als Bond einspringen, aber die Serienverpflichtungen hielten ihn davon ab. Kurz vor dem Bondfilm wirkte Moore neben Tony Curtis in der amerikanischen Fernsehserie "The Persuaders" ("Die 2") mit, die in Deutschland dank genialer Synchronisation sehr erfolgreich lief.
Die James Bond Filme