Stilistisch eine Art "Blade Runner" im Hier und Heute. Scotts Trip durch Osaka sieht aus, wie sein Los Angeles 2018, das er 7 Jahre zuvor entworfen hatte.
Michael Douglas, immer auf der Suche nach Rollen, die "anders" gestrickt waren, spielt mit Wonne den Unsympathen, der durchs Fegefeuer geschickt und geläutert wird. Dem Film wurde von japanischer Seite unverhohlener Rassismus vorgeworfen und tatsächlich wirken die Abkömmlinge aus dem Reich der Sonne lange Zeit ähnlich fremd und unangenehm wie Aliens: die einen bringen nach Belieben Leute um, die anderen lassen sich dafür schmieren, wegzusehen.
Wer genauer hinsah, erkannte, daß --erstens-- die New Yorker Polizisten kaum besser wegkommen und --zweitens-- die Japaner im letzten Drittel die moralische Oberhand erhalten.
Die Filme von Ridley Scott