zur Film Homepage Das Boot
Plakatmotiv 1981
GENRE: Kriegsdrama
DARSTELLER: Jürgen Prochnow, Herbert Grönemeyer, Klaus Wennemann u.a.
REGIE: Wolfgang Petersen, Deutschland 1981 / USA 1997
FILMLÄNGE: 210 Minuten

INHALT
Plakatmotiv 1997Nach ausgelassenen Feiern inmitten der Kriegswirren 1941 sticht die U-96 wieder in See. Nach Einsätzen im Atlantik während des 2. Weltkrieges lautet der Befehl, die Blockade der Meerenge von Gibrlatar zu durchbrechen.

Die heroischen Träume des unerfahrenen Kriegsberichterstatters Werner zerbrechen schnell in der beklemmenden Enge und der Todesangst: Luftangriffe, wütende Stürme auf offener See, Wasserbomben, Schleichfahrt... monatelang unter Wasser.

Unter dramatischen Umständen gelingt der Durchbruch bei Gibraltar.

Aber das Boot ist manövrierunfähig und sinkt mit Mann und Maus in die Tiefen der See. Die Hoffnung der Männer sinkt ebensoschnell, wie der Sauerstoffvorrat an Bord...


KOMMENTAR
Der Film wurde parallel als sechsstündige TV-Serie und als Kinofilm konzipiert. Volage war der Dokumentarbericht des U-Boot-Fahrers Lothar-Günther Buchheim, der Petersens Film unterstützte, sich dann aber von ihm distanzierte. Durch seine technische Brillianz, den gewaltigen Materialaufwand und Petersens Regieleistung hatte "Das Boot" nicht nur in Deutschland, sondern sogar in den USA großen kommerziellen Erfolg und erhielt sechs OSCAR-Nominierungen.

Die Kritiker hatten Schwierigkeiten. Petersens Vorhaben zu würdigen, das Kriegsgeschehen neutral oder ablehnenswert darzustellen: Viele verurteilten das spannende "Abenteuer" als konventionellen, ja kriegsverherrlichenden Actionfilm.

Titellogo Director's CutKomplett restauriert, auf den technischen Stand der Neunziger gebracht und mit zusätzlichen Aufnahmen und digitalem Sound ausgestattet, gibt es Wolfgang Petersens U-Boot-Epos 15 Jahre nach seiner Erstaufführung in der neugeschnittenen Fassung.

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