Spielbergs wohl größter Erfolg. Im Grunde habe er nur seine eigene Kindheit verfilmt, sagte er. Als Kind habe er keine Freunde gehabt und immer von so einem "E.T." geträumt.
Alle Filme, die Spielberg folgen ließ, und waren sie noch so spektakulär, blieben immer "ein Film des E.T.-Regisseurs". "Nach Hause telefonieren" wurde geflügeltes Wort einer ganzen Kinogeneration.
Die Spezialeffekte, mit denen Spielbergs Filme längst gleichgesetzt wurden, waren bewußt naiv gehalten, der durchgängigen Kindersicht (die Kamera stets auf Hüfthöhe der Erwachsenen) angepaßt.
Spielberg hatte wieder einmal den Nerv der Massen getroffen, einen neuen Box-Office-Hit gelandet und die weltweit größer werdende Schar der Spielberg-Jünger ließ sich nicht von dem Gedanken abbringen, daß für Spielberg das Box-Office höchstens die zweite Geige spiele, er in erster Hinsicht "aus seiner Gefühlswelt" erzählen wollte. Einem Woody Allen nicht unähnlich.
Drew Barrymore, die später als große Skandalnudel von sich Reden machen sollte, hatte hier ihren ersten Leinwandauftritt. Als knuddelige kleine Schwester Gertie.
Die Filme von Steven Spielberg