French Connection II
(French Connection II)
Plakatmotiv
GENRE: Thriller
DARSTELLER: Gene Hackman, Fernando Rey, Bernard Fresson, Jean-Pierre Castaldi, Cathleen Nesbitt, Charles Millot u.a.
REGIE: John Frankenheimer, USA 1974
FILMLÄNGE: 119 Minuten

INHALT
Voller Hass ist "Popeye" Doyle dem flüchtigen Charnier auf den Fersen. Seine Behörde schickt ihn schließlich nach Marseille, um dort gemeinsam mit den französischen Kollegen dem Drogenhändler endgültig das Handwerk zu legen.

Die französischen Kollegen jedoch haben wenig Verwendung für den "Cowboy", lehnen dessen amerikanische Fahndungsmethoden ab und legen ihn an die Kette. Doyle fällt in der Metropole Marseille auf wie ein bunter Hund: mit seinen Sprachschwierigkeiten, seinem schreiend lauten Hawaii-Hemd, seiner "Zivilisationslosigkeit". Dass die "Kollegen" ihn als Lockvogel einsetzen, um selber Charniers Spur zu folgen, ahnt er keine Sekunde.

Allerdings merkt er schnell, dass er verfolgt wird und kaum hat er seine (polizeilichen) Verfolger abgeschüttelt, schlägt der Drogenbaron zu: Charniers Leute entführen ihn, um herauszufinden, wieviel die Polizei weiß. Schnell ist klar, dass sie so gut wie nichts über die verzweigte Organisation weiß. Das freut die Dealer und im Überschwang pumpen sie Doyle mit Heroin voll und schmeißen ihn in die Gosse.

Sein französischer Kollege Barthelemy klaubt ihn auf. Doyle kämpft jetzt seinen schwersten Kampf --gegen die Sucht auf den nächsten Schuss und gegen Barthelemy, der den Cowboy zwar nicht leiden kann, der aber nicht zulassen will, dass ein guter Cop mit dem Goldenen Schuss in der Nadel endet...

Die Jagd auf Charnier wird jetzt zu einer persönlichen Abrechnung. Verhaften ist Doyle jetzt nicht mehr genug...


KOMMENTAR
Die Fortsetzung des Erfolgsthrillers "French Connection - Brennpunkt Brooklyn" ist ein echter Klassiker des Action-Genres und einer der härtesten Polizeifilme Hollywoods. John Frankenheimer ("Ronin", "Wild Christmas") inszeniert nicht nur gute Action. Sein Clash of cultures zwischen Franzosen und Amerikanern macht eine Menge des Reizes aus und hebt den Film über die branchenüblichen Action-Suppen hinaus.

Frankenheimer gelang einer der besten Fortsetzungsfilme: Rasante, emotional und Hackmans grandios gespielte Suchtsequenz halten den zuschauer dauernd in Atem.

Der Vorgänger:

Alle Angaben ohne Gewähr.