Gladiator
(Gladiator)
Plakatmotiv
GENRE: Drama
DARSTELLER: Russel Crowe, Joaquin Phoenix, Richard Harris, Connie Nielsen, Djimon Hounsou, Oliver Reed, Tomas Arana, Spencer Treat Clark, David Hemmings, Derek Jacobi, Chris Kell, Ralph Moeller, Connie Nielsen u.a.
REGIE: Ridley Scott, USA 2000
Filmlänge: 148 Minuten

INHALT
Maximus! Er war der General, der das Imperium des römischen Kaisers Marcus Aurelius zu jener sagenhaften Größe brachte. Maximus ist ein ehrenvoller Mann. Ein tapferer Kämpfer. Aber heute, nachdem er die Germanen besiegt hat, möchte er nach Hause --nach zweieinhalb Jahren endlich zurück zu Frau und Sohn.

Aber der Kaiser hat andere Pläne. Marcus Aurelius wird bald sterben und er wünscht, dass Maximus als neuer Kaiser nach Rom geht und die Macht an den Senat und das Volk zurückgibt. Das Volk soll aus dem Joch politischer Intrigen und Tyrannei befreit werden.

Aber soweit kommt es nicht: Commodus, des Kaisers eifersüchtiger Sohn tötet seinen Vater und befiehlt den Tod des Maximus und dessen Familie.

Im ZirkusIm letzten Augenblick kann Maximus entkommen. Nun ein Geächteter, ein Heimatloser, dessen Familie, die er so lange nicht gesehen hatte, von dem brutalen Commodus hingeschlachtet wurde.

Er gerät in die Sklaverei und wird an den Gladiatoren-Trainer Proximo verkauft. Sein Schicksal scheint besiegelt, irgendwo in den römischen Provinzen. Und Maximus, der große Kämpfer ist ein schlechter Gladiator. Er schlachtet seine Gegner so schnell, dass dem Publikum der Spaß genommen wird.

Zu dieser Zeit hat Kaiser Commodus die Spieler wieder eingeführt. Im Circus Maximus kämpfen die Gladiatoren wieder.

Das Volk strömt begeistert und aus den fernen Provinzen kommt Proximo mit seinen Männern. Als er in Rom eintrifft, ist Maximus schon eine Legende unter den Gladiatoren, ehrfurchtsvoll nur "Der Spanier" gerufen. Hier, in der ewigen Stadt, sieht er die Chance, zu Ende zu bringen, was Marcus Aurelius ihm einst aufgetragen hatte und Rache zu nehmen an Commodus...


KOMMENTAR
Lange hat Ridley Scott auf der Leinwand nichts von sich sehen lassen. Nach seinen frühen Erfolgen "Alien", (1979) "Blade Runner" (1982), "Black Rain" (1989) und "Thelma & Louise" (1991) war ihm danach wenig kommerzieller Erfolg beschieden --"White Squall - Reißende Strömung" (1996), "Die Akte Jane" (1997) waren Enttäuschungen sowohl in finanzieller als auch in künstlerischer Hinsicht.
Sein jüngerer Bruder Tony hatte mit "Top Gun" (1986), "Beverly Hills Cop II" (1987), "Tage des Donners" (1990), "Last Boy Scout" (1991), "True Romance" (1993), "Crimson Tide" (1995), oder "Der Staatsfeind Nr. 1" (1998) die größeren Erfolge.
Mit "Gladiator" knüpft Ridley Scott jetzt an alte Erfolge an, denn der Stoff bietet alles, was seine Stärken sind: opulente Bilder, Schlachtengemälde und unbeirrbare, stolze Charaktere. Und was er an Kulisse hat auffahren, bzw., im Computer erschaffen lassen, darf man ruhig atemberaubend nennen.

Die Visuel Effects erhielten denn auch einen der 5 OSCARs, die "Gladiator" im März 2001 abräumte. "Gladiator" erhielt außerdem die Auszeichnung als "Bester Film", sowie OSCARs für die Kostüme und den Sound. Russell Crowe konnte sich den OSCAR für die "Beste mänliche Hauptrolle" abholen, nachdem er im Jahr zuvor für Insider noch leer ausgegangen war.

Ridley Scott bereitet schon sein nächstes Kinoprojekt vor: "Hannibal", die Fortsetzung des düsteren Thrillers "Der Schweigen der Lämmer".

Der Deutsche Ralph Moeller, allseits beliebter ewiger "kleiner Schwarzenegger", kann hier seinen imposanten Oberkörper in Cinémascope präsentieren.

Die Filme von Ridley Scott

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