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Knockin' on Heaven's Door
mit: Til Schweiger, Jan Josef Liefers, Moritz Bleibtreu u.a. |
ACTION Was kann passieren, wenn sich zwei "todkranke" Männer im Sterbezimmer kennenlernen, sich erst nicht recht vertragen wollen, aber dann, nach reichlich Tequila, beschließen, wenigstens einmal noch das Meer und den Sonnenuntergang zu sehen?Der Reihe nach: Martin Brest hat einen Tumor im Kopf und Rudi Wurlitzer Knochenkrebs. Diagnose: "So gutwietot!" Aber noch bleibt ihnen ein Fetzen Zeit, um zu leben -so intensiv, so verrückt, so leidenschaftlich wie niemals zuvor. Und da Rudi einmal in seinem Leben das Meer sehen möchte, ist es für Martin eine Ehrensache, es ihm zu zeigen.
Regisseur Thomas Jahn klopfte mit 'Knockin...' tatsächlich an die Himmelspforte --jene Pforte, hinter der "Himmel" nicht "Tod" bedeutet, sondern "Ruhm". In einer Bücherei -so geht die Legende- traf der filmbegeisterte Taxifahrer Jahn auf Til Schweiger, erzählte dem deutschen Kinohelden von einem "tollen Drehbuch", das er geschrieben habe und welches er gerne verfilmen würde. Schweiger las also das Buch, bearbeitete es zusammen mit Jahn und sah seine Chance gekommen, erstmals einen Film selbst zu produzieren. Und so geschah es. Und "Knockin' on Heaven's Door" wurde mit über 3 Millionen Kinobesuchern zum erfolgreichsten deutschen Film 1997. Fast scheint es, als habe auf Schweiger und Jahn etwas abgefärbt vom Selbstbewußtsein jener jungen Generation Amerikanier um Quentin Tarantino, die sich ihre wilden Phantasien von coolen und meist schwarzgekleideten Gangstern vergolden läßt. Der Film ist eine hemmungslose Zitatensammlung aus allem, was Kinofans lieb und teuer ist. Und daß Moritz Bleibtreu den "Ernst Lubitsch Preis" für seine Darstellung des tumben Gangsters Abdul erhielt, ist mehr als gerechtfertigt. Felix meint, Bleibtreu sei der heimliche Star des Films. |