Das Leben ist schön
(La vita é bella)
Plakatmotiv
GENRE: Thriller
DARSTELLER: Roberto Benigni, Nicoletta Braschi, Giustino Durano u.a.
REGIE: Roberto Benigni, Italien 1997
FILMLÄNGE: 124 Minuten

INHALT
Toskana, 1939: Das Leben ist schön ... so scheint es zunächst für Guido und Dora, die -frisch verliebt- eine wunderbare Romanze voller komischer Mißgeschicke erleben. Doch die Wirklichkeit, die geprägt ist von Faschismus und Antisemitismus, holt die beiden ein.

Guido, der Halbjude ist, und sein kleiner Sohn Giosuè werden in ein Konzentationslager deportiert. Dora, die keine Jüdin ist, folgt ihnen aus Liebe freiwillig.

Roberto BenigniEntschlossen, Giosuè vor den Schrecken der Realität zu bewahren, heuchelt Guido seinem kleinen Sohn vor, das Leben im Konzentrationslager sei nur ein lustiges Spiel zwischen Gefangenen und Wächtern, bei dem der Gewinner einen Panzer erhalte.

 
Das Leben ist schön ... an diese Aussage, die für Guido und Dora längst zur sarkastischen Phrase geworden ist, soll der kleine Giosuè weiter glauben -selbst wenn das Schlimmste passiert...


KOMMENTAR
Liebesgeschichte, KZ-Film und Märchen: Roberto Benigni verbindet diese Elemente in seiner sechsten Regiearbeit zu einem komischen und berührenden filmischen Poem über den Holocaust und Menschlichkeit. Ausgezeichnet und im Heimatland ein kommerzieller Erfolg meldeten sich gleich im Anschluß an die Verleihung der "Goldenen Palme" 1998 in Cannes die politisch-korrekten Bedenkenträger zu Wort, die die Anischt vertraten, es sei absolut unsachgemäß, über die Schrecken der Konzentrationslager eine Komödie zu machen...

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