Unheimliche Begegnung der Dritten Art
(Close encounter of the Third Kind)
Plakatmotiv
GENRE: Thriller
DARSTELLER: Richard Dreyfuss, Francois Truffeaut, Terri Garr u.a.
REGIE: Steven Spielberg, USA 1977 / 80
FILMLÄNGE: 125 Minuten

INHALT
Roy Neary, Elektriker in einer amerikanischen Kleinstadt, wird Augenzeuge der Ankunft leuchtender fliegender Objekte. Offensichtlich handelt es sich um UFOs.

Seitdem hat er eine Vision, manifestiert in einem Klumpen Rasierschaum und aufgehäuftem Kartoffelpuree.

Roy beginnt, Hügel zu bauen. Aus Erde und Schlamm. Zu Hause. Seine Frau fleht ihn an, den "Unsinn endlich dranzugeben" und flieht schließlich entnervt mit den Kindern.

Die Einsamkeit verstärkt Roys Drang, die Vision des Berges zu klären. Eine Gleichgesinnte findet er in Jillian und deren Söhnchen Barry. Jillian mal seit einiger Zeit immer denselben Berg.

Begegnung der zweiten ArtUnd Barry wird entführt. Wieder waren die Leuchterscheinungen aufgetaucht; Barry kurz darauf verschwunden.

In den Fernsehnachrichten wird von einem Seuchen-Virus in Wyoming berichtet. Das Gebiet um "Devil's Tower" werde evakuiert.

"Devil's Tower" ist der Berg aus Roys Visionen...


KOMMENTAR
Hier finden sich schon alle Elemente des "jungen" Steven Spielberg: die Kleinstadt mit ihrer allgegenwärtigen Nachbarschaft ebenso, wie Kinder und freundliche Außerirdische.

Spielbergs Film, der ungewohnt schwerblütig daherkam und 1980 eine "Neue Version" erhielt, in der die zähe erste Hälfte zugunsten der Raumschiffszenen gestrafft wurde, ist eine erste Übung zum Spielbergschen Thema "unverarbeitete Kindheitsträume" und ein Vorläufer zu "E.T. - Der Außerirdische".

Mit "Close Encounter" etablierte sich Spielberg in Hollywood. Jetzt war "Der weiße Hai" keine Eintagsfliege mehr. "Close Encounter" traf offenbar den Nerv vieler Friedensbewegten der 70er Flower-Power-Jahre, die dem Film ein unerwartet hohes Kasseneinspiel sicherten.

Die Filme von Steven Spielberg

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