Villa Henriette
(Villa Henriette)
Plakatmotiv
GENRE: Komödie
DARSTELLER: Hannah Tiefengraber, Cornelia Froboess, Nina Petri, Michou Friesz u.v.a.
REGIE: Peter Payer, Deutschland, Österreich/Schweiz/Österreich 2005
FILMLÄNGE: 87 Minuten
Homepage: http://www.villahenriette.at/

INHALT
Die zwölfjährige Marie hat ein ganz besonderes Verhältnis zu dem Haus, in dem sie mit ihrer Großfamilie lebt. Es spricht mit ihr und zeigt menschliche Reaktionen.

Als Maries Großmutter, eine passionierte Erfinderin, einem windigen Gauner auf den Leim geht und dadurch das Haus zu verlieren droht, setzt Marie gemeinsam mit ihren beiden Freunden Konrad und Stefan alle Hebel in Bewegung, um ihr Zuhause zu retten.

Die schwierige Situation und die unterschiedlichen Bedürfnisse der schrulligen Familienangehörigen machen es Marie und ihren Freunden nicht leicht. Außerdem soll sie sich plötzlich noch zwischen den Jungs entscheiden, weil beide „mit ihr gehen wollen“.

Aber mit Einfallsvermögen und mutiger Entschlusskraft schaffen sie womöglich das Unmögliche …


KOMMENTAR
Christine Nöstlingers Roman „Villa Henriette“ faszinierte uns von Anfang an durch die bildhafte Schilderung der Atmosphäre in einer renovierungsbedürftigen Wiener Villa. Dieses Haus mit seinem skurrilen Interieur und den schrulligen, etwas überspannten Bewohnern, lieferte uns ein ideales Umfeld für eine amüsante Kindergeschichte.

Nöstlingers unangepasste, aber durchwegs liebenswerte Charaktere wurden in ihren Grundzügen übernommen und durch ein weiteres „Familienmitglied“ ergänzt: die Villa mit menschlichen Reaktionen, in Kombination mit dem therapeutischen Kühlschrank. Sie werden im Drehbuch zu Verbündeten von Marie, unserer Hauptfigur. Da Marie das geliebte Haus nicht verlieren will, beginnt sie Verantwortung zu übernehmen und mit allen Mitteln für ihr Haus zu kämpfen. Am Ende zeigt sich, dass es sich lohnt für das zu kämpfen, was einem wirklich wichtig ist.

Alle Angaben ohne Gewähr.