Bad Times at the El Royale

Das El Royale am Lake Tahoe bietet zwar die Besonderheit, genau auf der Grenze von Kalifornien und Nevada zu liegen, hat seit 1969 aber schon deutlich bessere Zeiten gesehen. Dennoch treffen hier in einer düsteren Nacht sieben Fremde aufeinander. Schon von Beginn an liegt Spannung in der Luft, als der falsche Priester Daniel Flynn (Jeff Bridges), Sängerin Darlene Sweet (Cynthia Erivo), die Summerspring-Schwestern (Dakota Johnson und Cailee Spaeny) und der Staubsaugervertreter Laramie Seymour Sullivan (Jon Hamm) vom Rezeptionisten (Lewis Pullman) begrüßt werden. Bankräuber, Kidnapper, Mörder, heimliche Überwachung der Gäste und Glücksspiel ? dieser Hotel-Aufenthalt ist so unerwartet wie blutig. Als schließlich auch noch der Anführer eines mysteriösen Kultes ? Billy Lee (Chris Hemsworth) ? auftaucht, eskaliert die Situation vollkommen. Wer wird das Hotel lebend und wer in einem Sarg verlassen?

Lake Tahoe 1969: In einem heruntergekommenen Hotel an der Grenze von des US-Bundesstaates Kalifornien zu Nevada treffen sieben Fremde aufeinander. In der Lobby begrüßt der Rezeptionist (Lewis Pullman) zuerst einen zweifelnden Priester (Jeff Bridges), dann eine Sängerin (Cynthia Erivo), eine junge Südstaaten-Schönheit (Cailee Spaeny) und ihre ältere Schwester (Dakota Johnson). Im Lauf der Nacht stoßen außerdem ein Staubsaugervertreter (Jon Hamm) und der charismatische Anführer eines Kults (Chris Hemsworth) hinzu. Sie alle haben ein Geheimnis zu verbergen. Vielleicht gibt es in der Nacht Hoffnung auf Vergebung.

Herrlich vertrackter Thriller über sieben Menschen, deren Wege sich in einem heruntergekommenen Hotel kreuzen. Wir sehen: Ein Mann kommt in sein Motelzimmer, verschließt die Tür, räumt das Mobiliar auf die Seite, rollt den Teppich auf, schiebt die Dielen weg und versteckt eine Ledertasche, danach wird alles wieder in den ursprünglichen Zustand versetzt. Er wartet, es klopft, er öffnet die Tür und wird erschossen. Schnitt auf Schwarz. So beginnt der neue Film von Drew Goddard. Wie schon in seinem Vorgänger, dem unter Wert gelaufenen Okkultschocker "Cabin in the Woods", steckt auch die folgende Geschichte voller Geheimnisse, Kniffe, Umwege und Offenbarungen. Unterteilt in durch Titelkarten angekündigte Kapitel, wechselt sie die Perspektive, springt in der Zeit, schlägt Haken. Und erzählt dem Zuschauer mit betonter Präzision immer genau so viel, wie er wissen muss. Die Handlung spielt zehn Jahre nach der Ouvertüre, Ende der Sechzigerjahre, und beschränkt sich dabei auf eine Lokalität, das verlassene Hotel El Royale, durch das die Staatsgrenze verläuft: Kalifornien auf der einen, Nevada auf der anderen Seite. Hier finden sich zunächst Figuren ein, die ein jeweils möglichst abgeschiedenes Zimmer verlangen: ein geschwätziger Staubsaugervertreter, jovial gespielt von Jon Hamm, ein knorriger Priester, den Jeff Bridges mit genau dem richtigen Maß an Ambivalenz anlegt, eine schwarze Sängerin aus L.A. auf dem Weg nach Reno, Cynthia Erivo aus "Widows", und eine zornige Hippiefrau, gegeben von Dakota Johnson, die, wie man gleich sehen wird, eine junge Frau gefesselt im Kofferraum hat. Natürlich ist keiner das, als was er sich zunächst ausgibt. Und auch das Hotel selbst hat buchstäblich einen doppelten Boden. Wie ein Schweizer Uhrwerk entfaltet sich die Handlung, spitzt sich die Spannung zu, während die Hintergründe der Figuren offenbart werden und weitere Typen - darunter Chris Hemsworth als sinistrer Guru - eingeführt werden. Goddard lässt sich Zeit, untermalt seine Szenen mit viel Musik. Und lässt viel Sterben auf dem Weg zum Showdown, bei dem der Film erstmals nicht ganz so sensationell ist, ohne allerdings den bärenstarken Eindruck dieses erzählerischen Schmuckstücks zu mindern, der im Spannungsfeld zwischen Agatha Christie und Quentin Tarantino seine Wirkungstreffer landet. ts.

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Bewertung:

Cast

Manhatt.

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
92 7,50 x 4,50m Dolby Digital 5.1

Graffiti

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
92 6,00 x 3,70m Dolby Digital 5.1

Casabl.

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
90 4,80 x 2,25m Dolby Digital 5.1

Broadw.

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
196 6,80 x 4,20m Dolby Digital 7.1

Kino 1

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
110 9,56 x 4,05m Dolby Digital 7.1

Kino 2

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
110 9,56 x 4,05m Dolby Digital 7.1

Kino 3

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
110 9,56 x 4,05m Dolby Digital 7.1

Kino 4

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
151 10,62 x 4,49m Dolby Digital 7.1

Kino 5

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
193 (davon 12 D-BOX Seats) 12,63 x 5,30m Dolby Digital Atmos

Kino 6

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
455 (davon 24 D-BOX Seats) 19,06 x 8,05m Dolby Digital Atmos

Kino 7

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
102 (davon 8 D-BOX Seats) 9,64 x 4,08m Dolby Digital 7.1

Kino 8

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
106 9,64 x 4,08m Dolby Digital 7.1

Kino 9

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
106 9,64 x 4,08m Dolby Digital 7.1