Steffi Kühnert

  • Geschlecht:
    weiblich
  • Geburtsland:
    DDR

Biographie

Steffi Kühnert ist gelernte Theaterschauspielerin und feierte große Erfolge an verschiedenen deutschsprachigen Bühnen. Seit Mitte der 90er-Jahre wechselt sie regelmäßig vor die Filmkameras. Einem größeren Publikum wurde sie 2002 in Andreas Dresens Kino-Beziehungskomödie "Halbe Treppe" bekannt.

Steffi Kühnert wurde am 19. Februar 1963 im damaligen Ost-Berlin geboren. Sie absolvierte eine Ausbildung zur Schauspielerin an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch. Es folgten Engagements an zahlreichen Bühnen in der ehemaligen DDR, später unter anderem in Berlin, Bochum, München, Wien, Salzburg und Zürich. Immer wieder arbeitete sie mit Regisseur Leander Haußmann zusammen. Nach der Wende wirkte Steffi Kühnert häufiger in Kinoproduktionen mit. So sahen sie die Kinozuschauer etwa in Detlev Bucks "Männerpension", Andreas Dresens "Halbe Treppe" sowie in "Sonnenallee", "Herr Lehmann" und "NVA", wiederum unter der Regie von Leander Haußmann. Zu ihren Kinofilmen zählen aber auch "Der große Schlaf", "Die Bluthochzeit" oder "Im Schwitzkasten". 2008 hatte Andreas Dresens Film "Wolke 9" Premiere, in dem Steffi Kühnert erneut eine Hauptrolle spielte. Im Fernsehen war sie unter anderem in der Grimme-Preis-gekrönten "Polizeiruf 110"-Folge "Kleine Frau" mit von der Partie

Steffi Kühnert bekam 1991 für ihre Darstellung der Titelheldin in Ibsens "Nora" den Alfred-Kerr-Darstellerpreis. Außerdem wurde der Schauspielerin 1993 für ihre darstellerischen Leistungen in Ost und West das Bundesverdienstkreuz verliehen. 2002 erhielt das Ensemble von "Halbe Treppe" im Rahmen des Internationalen Filmfestivals Chicago den Darstellerpreis "Silver Hugo".

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Filmographie

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©Yuriko Nakao/Getty Images
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