Hollywood News

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24.01.2020

"Es gibt einen Krieg der Filme": Quentin Tarantino kämpft gegen Blockbuster-Franchises

Sieht sich im "Krieg der Filme" gegen Marvel, Disney und Co. nicht als Verlierer: Quentin Tarantino.
Nach Martin Scorsese meldet sich nun ein weiterer prominenter Regisseur zu Wort und kritisierte die schiere Übermacht von Marvel und Disney: In einem Interview mit "Deadline" hat Quentin Tarantino seinem Ärger über den Konkurrenzkampf der Blockbuster-Filme im vergangenen Jahr Luft gemacht. Der Star-Regisseur sprach gar davon, dass es aktuell einen "Krieg der Filme" gäbe. Trotz der gigantischen Zuschauererfolge, etwa von "Avengers: Endgame", sieht er sich als Autorenfilmer jedoch nicht als Verlierer. "Egal ob wir über 'Star Wars', Marvel, James Bond oder Godzilla reden. Diese Filme hätten letztes Jahr über die gesamte Welt herrschen können, aber das ist ihnen schlichtweg nicht gelungen", erklärte Tarantino.

Konkret nahm der 56-Jährige Bezug auf "Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers". Nach seiner Einschätzung sei es nicht gelungen, trotz der "allgegenwärtigen" Werbung einen ähnlichen Hype für den Film zu entwickeln wie für "Avengers: Endgame". Das sei nur ein Grund, weshalb der Konkurrenzkampf eben nicht entschieden sei. Tarantino erläuterte weiterhin: "Es kamen eine Menge Originalfilme heraus und wollten gesehen werden - in den Kinos. Das war ein echt starkes, starkes Jahr. Ich bin froh, bei den Oscars nominiert zu sein, mit solch großartigen Filmen."

Bei der Oscarverleihung am 10. Februar in Los Angeles rechnet sich Quentin Tarantino mit "Once Upon a Time... in Hollywood" gute Chancen aus. Der Film ist in insgesamt zehn Kategorien nominiert, unter anderem in der Sparte "Bester Film". Doch die Konkurrenz ist stark: Auch "1917", "Joker", "Parasite", "Little Women", "Le Mans 66 - Gegen jede Chance", "The Irishman", "Jojo Rabbit" und "Marriage Story" hoffen auf den begehrten Goldjungen in der Hauptkategorie,

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