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Am 08.11. 2019 jährt sich zum 80. Mal das misslungene Attentat auf Hitler durch Georg Elser. Aus diesem Anlass zeigen wir ihnen im programmkinorex ab dem 11.11.2019 drei Wochen lang immer montags einen Film, der sich mit den Themen Nationalsozialismus und Holocaust beschäftigt.

Am 11.11.2019 findet im Anschluss an den Film „Elser – Er hätte die Welt verändert“ ein Filmgespräch mit der Autorin des Drehbuchs Léonie Claire Breinersdörfer statt.

Elser - Er hätte die Welt verändert

Elser - Er hätte die Welt verändert

  • Genre: Drama, Biografie
  • FSK: ab 12 Jahre
  • Filmlänge: 114 Minuten
  • Produktionsjahr: 2015
  • Start: 02.04.2015
Elser - Er hätte die Welt verändert
Am 9. April 1945 wird Georg Elser im KZ Dachau auf Hitlers Befehl ermordet. Nur wenige Tage vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs stirbt jener Mann, der in einer tollkühnen Verzweiflungstat sein Leben aufs Spiel setzte, um den Nationalsozialismus zu stoppen. Elser wird am 8. November 1939 während der Jubiläumsrede Hitlers an der Grenze zur Schweiz nur wenige Minuten vor der Explosion im Münchner Bürgerbräukeller verhaftet. Unter Folter übernimmt er schließlich die alleinige Verantwortung für das geplante Attentat auf den Führer.
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Die Unsichtbaren - Wir wollen leben

Die Unsichtbaren - Wir wollen leben

  • Genre: Drama
  • FSK: ab 12 Jahre
  • Filmlänge: 110 Minuten
  • Produktionsjahr: 2017
  • Start: 26.10.2017
Die Unsichtbaren - Wir wollen leben
Im Februar 1943 erklärt das NS-Regime, dass in der Reichshauptstadt Berlin keine Juden mehr leben würden. Einige von ihnen aber konnten sich vor den Schergen Adolf Hitlers in den Untergrund flüchten. Die junge Hanni Lévy (Alice Dwyer) gehört zu den Untergetauchten. Hanni, die beide Eltern verlor, versucht am Ku'damm mit blond gefärbten Haaren unerkannt zu bleiben. Cioma Schönhaus (Max Mauff) fälscht Pässe, mit denen er dutzenden Juden das Leben rettet ? und schafft es dank des damit verdienten Geldes, ein einigermaßen normales Leben zu führen. Eugen Friede (Aaron Altaras) ist bei einer deutschen Familie untergekommen, er bekämpft des Nachts das nationalsozialistische Regime mit in einer Widerstandsgruppe hergestellten Flugblättern und tarnt sich tagsüber in der Uniform der Hitlerjugend. Ruth Arndt (Ruby O. Fee) gibt sich hingegen als Kriegswitwe aus und serviert NS-Offizieren Gourmetessen vom Schwarzmarkt...
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Montag, 18.11.2019

Son of Saul

Son of Saul

  • Genre: Drama, Historisc
  • FSK: ab 16 Jahre
  • Filmlänge: 107 Minuten
  • Produktionsjahr: 2015
  • Start: 10.03.2016
Son of Saul
Eindringliches Holocaust-Drama um einen Häftling, der im KZ Auschwitz die Leichen verbrennen muss. Mit seinem heiß diskutierten und hochgelobten, mit dem Großen Preis der Jury beim Festival de Cannes prämierten Debütspielfilm hat sich der 38-jährige Laszlo Nemes dem schwierigsten Thema überhaupt genähert, dem Holocaust. Er erzählt von den Sonderkommandos in Auschwitz, von jüdischen Häftlingen, die dazu gezwungen wurden, die Ermordung von Juden vorzubereiten, sie auszuplündern und die schließlich die Beseitigung der Leichen in den Krematorien zu bewerkstelligen. Eigentlich sträubt man sich, auch nur eine Minute zuzusehen. Aber Nemes findet einen visuellen Ansatz für seinen Film, dass man einerseits unmittelbar dabei ist bei den Geschehnissen im Vernichtungslager, gleichzeitig die Gräueltaten nie in den Fokus zu rücken - buchstäblich - ohne sie zu verharmlosen oder sich daran womöglich zu ergötzen. Ganz nah ist die Kamera dran an Saul. Sie filmt über seine Schulter oder direkt in sein Gesicht. Scharf im Bild ist dabei die meiste Zeit immer nur er. Der Rest ereignet sich in unscharfen Bildern, aber mit einem umso präsenteren Ton. Als Zuschauer wird man Zeuge, wie Saul seine unerträgliche Arbeit regungslos verrichtet, bis er mitansehen muss, wie ein Junge, der die Gaskammer überlebt hat, von einem SS-Mann getötet wird. Fortan kämpft Saul darum, dem Jungen ein ordentliches Begräbnis zu ermöglichen. Er sagt, es handele sich um seinen Sohn, dabei ist das Kind Sinnbild für sein Schuldgefühl. Und so geht man mit Saul in langen Einstellungen durch eine Hölle, die man so in einem Film nie erleben wollte. Und dennoch ist es ein wichtiger Film geworden, wider das Vergessen. ts.
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Montag, 25.11.2019
  • OmU = Originalversion mit Untertiteln

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