Eldorado

Ein Erlebnis aus seiner Kindheit hat den Filmemacher Markus Imhoof für immer verändert: Während des Zweiten Weltkrieges kommt das italienische Flüchtlingsmädchen Giovanna bei seiner Familie unter. Dort wird es versorgt, gepflegt - und im Anschluss wieder in ihr Heimatland abgeschoben. Als Imhoof älter wird, folgt er Giovannas Spuren, schreibt ihr und lebt sogar zeitweise in ihrem Land. 70 Jahre nach dem ersten Zusammentreffen werden der Schweizer und seine europäischen Mitbürger erneut mit Flüchtlingsströmen konfrontiert und alle Fragen nach Menschlichkeit und gesellschaftlicher Verantwortung, die Imhoof hatte, kommen wieder hoch. Der Filmemacher beschließt, an einen der Brennpunkte zu reisen. So begleitet er auf einem italienischen Marine-Schiff die Operation ?Mare Nostrum? und sieht mit eigenen Augen den harten Überlebenskampf der Flüchtlinge im Mittelmeer. Dort kommt er schnell zu dem Schluss: ?Du musst erst dein Leben riskieren, um ins Paradies zu kommen.?

Dokumentarfilm, in dem Markus Imhoof die Flüchtlingskrise in vielen Facetten aufgreift und durch eine persönliche Erzählweise dem Zuschauer viel näher bringt als es Nachrichten können. Die Flüchtlingskrise greift der Schweizer Markus Imhoof mit seiner Doku "Eldorado" auf. Imhoof, der zuletzt mit "More than Honey" einen Überraschungserfolg landete und mit "Das Boot ist voll" schon einmal das Thema behandelte, geht es mit persönlichen und historischen Bezug an, was es auch dem Zuschauer näher bringt und seinen Film von anderen Dokus abhebt. Er erzählt von seiner italienischen Pflegeschwester Giovanna, die seine Familie im Zweiten Weltkrieg bei sich aufnahm. Ihre Mutter wollte ihr ein sichereres und besseres Leben in der vom Krieg unberührten, weil neutralen Schweiz ermöglichen. Die Schweiz nahm damals nur eine bestimmte Anzahl an Kindern auf und sie mussten auch wieder zurück. Imhoof zeigt Parallelen wie diese zwischen heute und damals auf bis hin zu absurden Details, dass damals wie heute den Flüchtlingen Nummern auf die Kleidung geheftet werden. Er filmt auf einem italienischen Schiff der Mare Nostrum Mission, zeigt die Rettungsaktion, die wie eine militärische Operation abläuft. Er zeigt völlig erschöpfte Menschen, wie 1500 Flüchtlinge auf engstem Raum Reihe in Reihe sitzen, wie die Crew eine Messe feiert. Imhoof baut auch die nächsten Stationen ein, dreht in einem Lager in Italien, in dem die von den Zuständigen "Gäste" genannten Menschen hinter Gittern leben, und heimlich, mit auf den Boden gerichteter Kamera, in einer Siedlung, in dem illegale Arbeiter in der Landwirtschaft unter schlimmsten Bedingungen hausen. Er lässt Flüchtlinge, einen freiwilligen Rückkehrer und Offizielle auch in der Schweiz zu Wort kommen, zeigt absurde, menschenverachtende Bürokratie und Gesetzgebung und prangert den Zusammenhang von billigen Lebensmitteln dank Sklavenarbeit und Subventionen an. Das einzige Gold, das die Flüchtlinge in Europa zu sehen bekommen, ist das der Wärmefolie, die in einer bitteren Anspielung zum Titel gezeigt wird. Imhoof kommentiert die Situation nicht larmoyant, er stellt nur fest, wie es ist, aber das ist erschütternd genug und ein Aufruf an alle etwas zu ändern. hai.

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Helia 1

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
194 8,00 x 4,00m Dolby Digital 7.1

Helia 2

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
173 8,00 x 4,00m Dolby Digital 7.1

Helia 3

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
88 4,00 x 2,00m Dolby Digital 7.1

Helia 4

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
50 4,00 x 2,00m Dolby Digital 7.1

Helia 5

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
74 4,00 x 2,00m Dolby Digital 7.1

Helia 7

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
80 4,00 x 2,00m Dolby Digital 7.1

Festival

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
86 5,00 x 2,50m Dolby Digital 7.1

Pali

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
248 7,00 x 4,00m Dolby Digital 7.1

Kino 1

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
153 (+ 2 Rollstuhlplätze) 10,89 x 5,86m Dolby Digital 5.1

Kino 2

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
362 (davon 20 D-Box Seats + 2 Rollstuhlplätze) 15,83 x 7,41m Dolby Digital Atmos

Kino 3

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
239 (davon 12 D-Box Seats + 2 Rollstuhlplätze) 13,05 x 7,52m Dolby Digital 7.1

Kino 4

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
132 (davon 8 D-Box Seats + 1 Rollstuhlplatz) 9,15 x 5,65m Dolby Digital 5.1

Kino 5

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
162 (+ 1 Rollstuhlplatz) 10,89 x 6,16m Dolby Digital 7.1

Kino 6

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
370 (+ 2 Rollstuhlplätze) 15,83 x 7,98m Dolby Digital 7.1

Kino 7

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
255 (+ 2 Rollstuhlplätze) 13,05 x 7,98m Dolby Digital 7.1

Kino 8

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
133 (+ 2 Rollstuhlplätze) 9,15 x 5,65m Dolby Digital 5.1

Broadway

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
88 5,50 x 2,40m Dolby Digital 5.1

Bambi

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
98 5,70 x 3,20m Dolby Digital 7.1

Rex

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
235 11,10 x 4,80m Dolby Digital 7.1

Classic

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
120 4,50 x 2,50m Dolby Digital 7.1