Gesundheit geht vor


Liebe Kinogäste,

nach wie vor legen wir größten Wert darauf, Ihre Gesundheit zu schützen.

Auch wenn das Land Hessen am 07.05.2020 verkündet hat, dass Kinos zum 09.05.2020 wieder geöffnet werden dürfen, sind die Auflagen seitens der Ämter aktuell noch unklar.

Bevor wir die KINOPOLIS-Kinos eröffnen, möchten wir mit den jeweiligen Ämtern ein schlüssiges Konzept erarbeiten. Daher haben wir uns schweren Herzens dazu entschieden, unsere Kinos erst zu einem späteren Zeitpunkt zu öffnen.

Sobald wir den genauen Termin kennen, werden wir Sie umgehend auf unserer Webseite informieren. Aktuell arbeiten wir mit Hochdruck daran, Ihnen bald wieder den bestmöglichen Kinobesuch zu ermöglichen.

Wir vermissen unsere Kinogäste schon sehr und freuen uns, Sie bald wieder persönlich bei uns im Kino begrüßen zu dürfen.

Bleiben Sie gesund
Ihr Kino-Team

Elser - Er hätte die Welt verändert

Am 9. April 1945 wird Georg Elser im KZ Dachau auf Hitlers Befehl ermordet. Nur wenige Tage vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs stirbt jener Mann, der in einer tollkühnen Verzweiflungstat sein Leben aufs Spiel setzte, um den Nationalsozialismus zu stoppen. Elser wird am 8. November 1939 während der Jubiläumsrede Hitlers an der Grenze zur Schweiz nur wenige Minuten vor der Explosion im Münchner Bürgerbräukeller verhaftet. Unter Folter übernimmt er schließlich die alleinige Verantwortung für das geplante Attentat auf den Führer.

Oliver Hirschbiegel gelingt nach "Der Untergang" ein weiterer packender Film, der sich mit dem dunkelsten Kapitel deutscher Geschichte auseinandersetzt. Hier setzt er dem früh Widerstand leistenden Hitler-Attentäter Georg Elser ein Denkmal. Das Drama um den frühen und lange nicht als solchen gewürdigten Widerstandskämpfer Georg Elser packt, ohne aufgesetzt oder wie Bildungsfernsehen zu wirken und auch ohne eine eindimensionale Heldengeschichte zu erzählen. Ein starkes, gut durchdachtes und konstruiertes, ausgewogenes Drehbuch von Fred Breinersdorfer, der bei "Sophie Scholl" bereits erfolgreich ähnliches Terrain bearbeitete, und Tochter Leonie Claire, liefert die Basis. Oliver Hirschbiegel ("Der Untergang") sorgt mit Kamerafrau Judith Kaufmann dafür, dass engagiertes, erwachsenes Kino daraus entsteht mit Bildern, die das Landleben am Bodensee und in der schwäbischen Provinz in leuchtenden, bunten Farben ausmalt und mit dem trist schmutziggrau des Verhörraums kontrastiert. Dort wird Elser (Christian Friedel) kurz nach seinem missglückten Anschlag - 13 Minuten (so der englische Titel) zündete der Sprengsatz zu spät - im November 1939 von zwei gegensätzlichen Männern, dem auch mitfühlenden Kripochef Neber (Burghart Klaußner) und dem linientreuen SS-Karrierist Müller (Johann von Bülow), in die Mangel genommen. Hirschbiegel schildert die Gestapofoltertechniken offen, schmerzhaft auch für den Zuschauer, der umso mehr Respekt vor Elsner gewinnt, der anfangs auf den Druck noch mit Frechheit reagiert. Die geschickt eingebauten Rückblenden in die Vergangenheit Elsners, als er die Frauen und insbesondere die verheiratete Elsa (Katharina Schüttler) als Musiker und Charmeur erobert, nimmt man dankbar auf. Sie schildern auch anschaulich die Entwicklung Elsers vom Pazifisten zu jemandem, der nachdem er u.a. die Verhaftung seines Freundes miterlebt, etwas tun muss und dabei auch den Tod von Unschuldigen in Kauf nimmt. Elser wird auch in seiner Schwäche gezeigt, etwa wenn er anfangs zusieht, wie Elsa von ihrem Mann drangsaliert wird, ohne einzugreifen. Friedel, hochgelobt für "Das weiße Band" legt als Elser erneut einen formidablen, vielschichtigen Auftritt hin und reüssiert auch als Sänger und Musikant. Die von ihm vorgetragenen (Volks)lieder passen sich hervorragend in den modernen, zurückhaltenden Score ein, tragen viel zur emotionalen Involvierung bei. Aber auch Klaußner, von Bülow und Schüttler passen sich perfekt in ihre Rollen. Einen Heimat- und einen Liebesfilm und einen Politkrimi wollte Hirschbiegel nach eigener Aussage machen und Elser als Widerstandskämpfer würdigen. All das ist ihm gelungen. hai.

Vielen Dank für Ihre Bewertung!
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Bewertung:

Cast

Rex

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
235 11,10 x 4,80m Dolby Digital 7.1

Helia 1

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
194 8,00 x 4,00m Dolby Digital 7.1

Kino 1

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
153 (+ 2 Rollstuhlplätze) 10,89 x 5,86m Dolby Digital 7.1

Classic

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
120 4,50 x 2,50m Dolby Digital 7.1

Helia 2

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
173 8,00 x 4,00m Dolby Digital 7.1

Kino 2

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
362 (davon 20 D-Box Seats + 2 Rollstuhlplätze) 15,83 x 7,41m Dolby Digital Atmos

Helia 3

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
88 4,00 x 2,00m Dolby Digital 7.1

Broadway

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
88 5,50 x 2,40m Dolby Digital 5.1

Kino 3

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
239 (davon 12 D-Box Seats + 2 Rollstuhlplätze) 13,05 x 7,52m Dolby Digital 7.1

Bambi

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
98 5,70 x 3,20m Dolby Digital 7.1

Kino 4

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
132 (davon 8 D-Box Seats + 1 Rollstuhlplatz) 9,15 x 5,65m Dolby Digital 7.1

Helia 4

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
49 (+1 Rollstuhlfahrer-Stehplatz) 4,00 x 2,00m Dolby Digital 7.1

Helia 5

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
73 (+1 Rollstuhlfahrer-Stehplatz) 4,00 x 2,00m Dolby Digital 7.1

Kino 5

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
162 (+ 1 Rollstuhlplatz) 10,89 x 6,16m Dolby Digital 7.1

Helia 7

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
80 4,00 x 2,00m Dolby Digital 7.1

K6 deluxe

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
365 (davon 17 deluxe Sitze + 2 Rollstuhlplätze) 15,83 x 7,98m Dolby Digital Atmos

Festival

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
86 5,00 x 2,50m Dolby Digital 7.1

K7 deluxe

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
251 (davon 14 deluxe Sitze + 2 Rollstuhlplätze) 13,05 x 7,98m Dolby Digital 7.1

Pali

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
245 7,00 x 4,00m Dolby Digital 7.1

Kino 8

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
133 (+ 2 Rollstuhlplätze) 9,15 x 5,65m Dolby Digital 7.1