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© Bobby Bank/Getty Images

Star aus "Cocoon" und "Die Firma": Hollywood-Star Wilford Brimley ist tot

Bekannt aus "Cocoon" und "Die Firms": US-Schauspieler Wilford Brimley ist im Alter von 85 Jahren gestorben.

Wilford Brimley, der durch seine Rollen in "Der Unbeugsame" (1983) und "Cocoon" (1985) bekannt gewordene Schauspieler, ist tot. Am vergangenen Samstag sei er im Alter von 85 Jahren in St. George, Utah gestorben. Das teilte seine Managerin Lynda Bensky gegenüber den US-amerikanischen Sendern CNN und NBC News mit.

Zuletzt sei Brimley auf der Intensivstation eines Krankenhauses behandelt worden. Außerdem befand er sich an der Dialyse. "Wilford Brimley war ein Mann, dem man vertrauen konnte", sagte Bensky gegenüber den Sendern. "Er sagte, was er meinte, und er meinte, was er sagte." Sie fügte hinzu: "Er hatte ein hartes Äußeres und ein zartes Herz. Ich bin traurig, dass ich die wunderbaren Geschichten meines Freundes nicht mehr zu hören bekommen werde. Er war einzigartig."

Wilford Brimley wurde am 27. September 1934 in Salt Lake City, Utah geboren. Seine erste Rolle spielte er 1969 in dem Western "Der Marshall" unter der Regie von John Wayne. Weitere Filmrollen, unter anderem in "Das Ding aus einer anderen Welt" (1982), "Harte Ziele" (1993) und "Die Firma" (1993) folgten. Außerdem war der Schauspieler in TV-Serien wie "Die Waltons" (1974-1977) und "Unser Haus" (1986-1988) zu sehen. Seinen letzten Auftritt hatte Brimley 2017 in dem Familienfilm "I Believe".

Vor allem in den USA ein bekanntes Gesicht

Neben seinen Film- und TV-Rollen arbeitete Brimley in den 1980er- und 1990er-Jahren zudem als Werbegesicht für eine US-Lebensmittelfirma "Quaker Oats" und warb für Blutzuckertests. Der Schauspieler selbst war 1979 an Diabetes erkrankt. Für sein Werbeengagement wurde er 2008 von der "American Diabetes Association" ausgezeichnet.

Nach dem Tod Brimleys nahmen zahlreiche Prominente in den sozialen Netzwerken Abschied. Schauspieler Seth Green beispielsweise twitterte: "RIP Wilford Brimley Was für eine absolute Legende." Im Hinblick auf seine Rolle in "Hotel New Hampshire" (1984) fügte er hinzu: "Ich hatte das Glück, meinen ersten Film mit ihm zu drehen. Ich war erst acht Jahre alt, aber er behandelte mich wie einen Gleichaltrigen und gab mir Selbstvertrauen als Schauspieler. Ich bin ihm ewig dankbar für seine Freundlichkeit und Großzügigkeit."

"Er war wie ein Opa für mich"

Schauspielerin Shannen Doherty erinnert sich ebenfalls an einen gemeinsamen Film mit Brimley zurück. Auf Instagram teilte sie ein Schwarz-Weiß-Foto von sich und Brimley. Dazu schrieb sie: "Ich habe Wilford kennengelernt, als wir zusammen 'Unser Haus' gedreht haben." Er habe ihr damals "eine Menge" beigebracht, schreibt sie weiter. "Er schenkte mir auch ein Pferd namens Brownie. Er hat mir in Utah das Skifahren beigebracht." Sie erinnert sich weiter: "Er gab große Umarmungen und erzählte tolle Witze. Er war in der Tat sehr lange Zeit wie ein Opa für mich. Er war begabt und wird vermisst werden."

Brimley hinterlässt seine Ehefrau Beverly Berry sowie vier Söhne aus seiner ersten Ehe mit Lynne Bagley.

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