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Umstrittene Oscar-Übertragung: Academy rudert zurück©Richard Harbaugh / ©A.M.P.A.S.
16.02.2019

Umstrittene Oscar-Übertragung: Academy rudert zurück

Erleichterung in Hollywood: Bei der Oscar-Verleihung wird die Prämierung in den Kategorien "Beste Kamera", "Bester Schnitt", "Bester Kurzfilm" und "Bestes Make-up und Hairstyling" nun doch live im TV gezeigt.
Die Academy in Los Angeles hat ihre umstrittene Entscheidung zurückgenommen, nicht mehr alle Kategorien der Oscar-Verleihung live im Fernsehen zeigen zu wollen. \"Alle Academy Awards werden ohne Kürzungen präsentiert werden\", heißt es in einer Stellungnahme. Man habe \"das Feedback unserer Mitglieder vernommen\".

Die Academy hatte erst vor wenigen Tagen angekündigt, die Preise in den Kategorien \"Beste Kamera\", \"Bester Schnitt\", \"Bester Kurzfilm\" und \"Bestes Make-up und Hairstyling\" in den Werbepausen verleihen zu wollen, um so die Veranstaltung auf drei Stunden zu straffen.

In den sozialen Medien übten anschließend zahlreiche Filmschaffende scharfe Kritik an der Entscheidung. Regisseur Alfonso Cuarón, mehrfach nominiert für den Film \"Roma\", machte seinem Ärger auf Twitter Luft. Er schrieb: \"In der Geschichte des Kinos haben Meisterstücke ohne Ton, ohne Farbe, ohne Handlung, ohne Schauspieler und ohne Musik existiert. Aber es hat kein einziger Film ohne Kameraarbeit und Schnitt existiert.\" Auch Oscar-Gewinner Guillermo del Toro kritisierte die Änderung und bezeichnete die Kameraarbeit als \"das Herzstück unseres Handwerkes\".

Die Entscheidung der Academy, nun doch alle Kategorien live im Fernsehen zu zeigen, stieß auf Lob. So erklärte etwa Kees van Oostrum, Präsident der American Society of Cinematographers, er sei \"dankbar\".

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