Joan Plowright

  • Geschlecht:
    weiblich
  • Geburtsdatum:
    28.10.1929
  • Geburtsland:
    Großbritannien

Biographie

Sie war die Großmutter, die in Peter Greenaways "Verschwörung der Frauen" drei Generationen englischer, unter den Gatten leidender Frauen zu bizarren Morden an den Partnern treibt. Greenaways skurrile Komödie gab 1987 den Startschuss für die Filmkarriere von Joan Plowright (geb. 1929). Plowright war zwar vorher schon in wenigen Filmen zu sehen gewesen, hatte aber stets den Film ihrer Theaterarbeit und der Ehe mit Sir Laurence Olivier, dessen zweite Frau sie von 1961 bis zu seinem Tod 1989 war, untergeordnet. Seitdem tritt die auf den ersten Blick mütterlich-matronenhaft wirkende Plowright häufiger vor die Kamera. Ihre vor allem in Kostümfilmen wirksame, füllige Erscheinung lässt jedoch auch mit ihrem spöttisch-skeptischen Blick unvermutete Energie und Durchsetzungsvermögen erkennen. Nicht umsonst war sie die Anführerin der "Witwen von Widow's Peak" und die der englischen Damen in Mike Newells "Verzauberter April", für den sie eine "Oscar"-Nominierung erhielt. Als charmante Haushälterin sorgte sie für die Hunde in der Live-Film-Version von "101 Dalmatiner" und für die junge "Jane Eyre" (Charlotte Gainsbourg) in der Version von Franco Zeffirelli. Für Zeffirrelli war sie auch die englische Kinderfrau, die sich in "Tee mit Mussolini" um den jungen Luca kümmert und mit einer Gruppe englischer Ladies interniert wird. Joan Plowright, weit mehr als "Lady Olivier", wie sie manchmal immer noch genannt wird, erhielt 1970 den "CBE" ("Commander of the British Empire")-Orden.

Aktuell im Kino:


Filmographie

Starnews

©Getty Images/Gareth Cattermole
Dreht Taika Waititi einen neuen "Star Wars"-Film?
In den deutschen Kinos ist er ab kommender Woche als Adolf Hitler zu sehen, nun soll Taika Waititi angeblich einen neuen "Star Wars"-Film drehen. Was bedeutet das für die Zukunft der Reihe?
©Latteyer
Von Menschen, die ihre Heimat verließen
Dokumentarfilme für Kinder sind im Kino eher selten. Der Film "Warum ich hier bin" versucht, die Erlebnisse von fünf kleinen und großen Leuten, die in andere Länder emigrierten, den jungen Zuschauern nahezubringen. Lustige Animationen helfen dabei.