Get out

Chris Washington ist sich seiner Liebe zu seiner neuen Freundin Rose Armitage sicher, doch als ihr erster gemeinsamer Besuch bei Roses Familie bevorsteht, packen ihn Zweifel. Was, wenn ihre Schwiegereltern ihn nicht akzeptieren? Rose hat ihren Eltern gegenüber nie erwähnt, dass Chris Afro-Amerikaner ist. Sie kommt aus einem gutbürgerlichen, gebildeten Haushalt, in der Hautfarbe keine Rolle spielen dürfte ? oder? Als Chris und Rose auf dem Anwesen der Eltern ankommen, beschleicht ihn die Unruhe. Alle Hausangestellten sind schwarz und verhalten sich merkwürdig. Einer rät Chris sogar, abzuhauen. Chris bester Freund stellt währenddessen Recherchen an und findet heraus, dass in der Ortschaft eine auffällig hohe Anzahl Scharzer vermisst gemeldet ist. Eines Abends lässt sich Chris ganz unverfänglich von Roses Mutter Missy hypnotisieren, um dadurch mit dem Rauchen aufzuhören. Für Chris ist dies der Beginn eines gefährlichen Psychospiels, aus dem der Ausweg nicht durch den einfachen Gang durch die Haustür getan ist.

Chris Washington ist sich seiner Liebe zu seiner neuen Freundin Rose Armitage sicher, doch als ihr erster gemeinsamer Besuch bei Roses Familie bevorsteht, packen ihn Zweifel. Was, wenn ihre Schwiegereltern ihn nicht akzeptieren? Rose hat ihren Eltern gegenüber nie erwähnt, dass Chris Afro-Amerikaner ist. Sie kommt aus einem gutbürgerlichen, gebildeten Haushalt, in der Hautfarbe keine Rolle spielen dürfte ? oder? Als Chris und Rose auf dem Anwesen der Eltern ankommen, beschleicht ihn die Unruhe. Alle Hausangestellten sind schwarz und verhalten sich merkwürdig. Einer rät Chris sogar, abzuhauen. Chris bester Freund stellt währenddessen Recherchen an und findet heraus, dass in der Ortschaft eine auffällig hohe Anzahl Scharzer vermisst gemeldet ist. Eines Abends lässt sich Chris ganz unverfänglich von Roses Mutter Missy hypnotisieren, um dadurch mit dem Rauchen aufzuhören. Für Chris ist dies der Beginn eines gefährlichen Psychospiels, aus dem der Ausweg nicht durch den einfachen Gang durch die Haustür getan ist.

Brillant-verstörender Schocker über einen jungen Schwarzen, der von seiner weißen Freundin ihren Eltern vorgestellt wird So recht wollen sie auf den ersten Blick nicht zusammenpassen, das auf preiswert realisierte Schocker abonnierte Produktionshaus Blumhouse und der Comedian Jordan Peele, der zusammen mit seinem Partner Keegan-Michael Key in der Serie "Key & Peele" auf dem Sender Comedy Central zu Ruhm kam und sich hier in seinem selbst geschriebenen Debüt mächtig streckt: Natürlich sind die Parallelen zu Stanley Kramers Klassiker "Rat mal, wer zum Essen kommt" von 1967, der Katharine Hepburn sowie Drehbuchautor William Rose einen Oscar bescherte, unübersehbar. Aber Peele, der einen schwarzen Vater und eine weiße Mutter hat, versteht, dass er die Prämisse vom jungen Afroamerikaner, der von seiner weißen Freundin zu ihren Eltern mitgenommen wird, im Hier und Jetzt effektiv nur als Horrorfilm erzählen kann. Denn natürlich geht es um Rassismus und die schwierige und angespannte Situation zwischen den Hautfarben, um Missverständnisse und Vorurteile. Aber die Arbeit im Genrekino ermöglicht einen gleichzeitig überspitzten wie spielerischen Umgang. Und Peele erweist sich nicht nur seinem Thema gewachsen, er beherrscht auch das Kino der Gänsehaut aus dem Effeff: Ein paar klug gesetzte Schockeffekte zum Anfang stimmen den Zuschauer ein, wenn die hübsche Rose (Allison Williams aus der Serie "Girls") ihren schwarzen Boyfriend Chris (der junge britische Schauspieler Daniel Kaluuya) zu ihren angeblich so progressiven Eltern ("Dad hätte Obama auch ein drittes Mal gewählt, wenn er gekonnt hätte") auf ein Wochenende aufs Land mitnimmt und Chris feststellen muss, dass alle Angestellten auf der Ranch auffällig unterwürfige Schwarze sind. Irgendetwas stimmt da nicht, das merkt man gleich. Nur was es ist, das verbirgt der Film sehr geschickt bis zum dritten Akt, in dem alles zuvor so clever lediglich Angedeutete und Ambivalente sich Bahn bricht in einen realen Albtraum, in dem es in guter Blumhouse-Manier richtig zur Sache geht. Das ist dann effektiv und für das Publikum befriedigend, aber seine eigentlichen Trumpfkarten spielt "Get Out" aus, so lange man noch nicht so recht weiß, was eigentlich gespielt wird. Wenn Chris von seiner Schwiegermutter in Spe (Catherine Keener ebenso top wie ihr männliches Gegenstück, Bradley Whitford) hypnotisiert wird und sie ihm Geheimnisse und Traumata aus seiner Kindheit entlockt. Wenn sich die Anzeichen verdichten, dass etwas nicht stimmt, und unerklärliche Dinge geschehen, die womöglich real sind, sich aber vielleicht auch nur in der Fantasie von Chris abspielen. Die Auflösung ist dann fast ein bisschen zu schlicht, aber der Effektivität des für nur 4,5 Mio. Dollar entstandenen Films tut es keinen Abbruch. Auf fast schon gespenstische Weise trifft "Get Out" einen Nerv. ts.

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Bewertung:

Kino 1

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
120 (+ 2 Sitzplätze für Behinderte) 7,80 x 3,30m Dolby Digital 5.1

Kino 2

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
120 (+ 2 Sitzplätze für Behinderte) 7,80 x 3,30m Dolby Digital 5.1

Kino 3

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
120 (+ 2 Sitzplätze für Behinderte) 7,80 x 3,30m Dolby Digital 5.1

Kino 4

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
120 (+ 2 Sitzplätze für Behinderte) 7,80 x 3,30m Dolby Digital 5.1

Kino 5

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
287 13,50 x 5,80m Dolby Digital 7.1

Kino 6

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
287 13,40 x 5,80m Dolby Digital 7.1

Kino 7

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
73 6,90 x 2,90m Dolby Digital 5.1

Kino 8

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
408 14,30 x 6,10m Dolby Digital 7.1

Kino 9

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
211 11,80 x 5,00m Dolby Digital 7.1

Kino 10

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
211 11,80 x 5,00m Dolby Digital 7.1

Kino 11

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
478 15,50 x 6,60m Dolby Digital Atmos