Timm Thaler oder Das verkaufte Lachen

Timm Thaler lebt in ärmlichen Verhältnissen, doch er liebt seinen Vater, hat in Ida eine treue Freundin und immer ein unglaublich ansteckendes Lachen auf den Lippen. Das lässt er sich in einer schwachen Minute vom teuflischen Baron Lefuet abkaufen. Im Gegenzug gewinnt er fortan jede Wette. Das viele Geld macht ihn nicht glücklich. Im Gegenteil er wird traurig und einsam und vergrault auch Ida. Barkeeper Kreschimir merkt, dass etwas mit dem Jungen nicht stimmt und will ihm helfen. Doch wie können sie den Pakt rückgängig machen? Timm Thaler lebt in ärmlichen Verhältnissen, doch er liebt seinen Vater, hat in Ida eine treue Freundin und immer ein ansteckendes Lachen auf den Lippen. Das lässt er sich in einer schwachen Minute vom teuflischen Baron Lefuet abkaufen. Im Gegenzug gewinnt er fortan jede Wette. Das viele Geld macht ihn nicht glücklich. Im Gegenteil er wird traurig und einsam und vergrault auch Ida. Barkeeper Kreschimir merkt, dass etwas mit dem Jungen nicht stimmt, und will ihm helfen. Doch wie können sie den Pakt rückgängig machen? Nachdem er einem mysteriösen Baron sein Lächeln verkauft hat, setzt Timm Thaler alles daran, es zurückzuerhalten. Kinoadaption der erfolgreichen Serie nach James Krüss, der Andreas Dresen einen märchenhaften Anstrich verpasst.

Kinoadaption der erfolgreichen Serie nach James Krüss um einen Jungen, der sein Lachen verkauft. Mit der Kinoadaption von James Krüss' Kinderklassiker, der als Weihnachtsserie mit Thomas Ohrner 1979 ein Straßenfeger war, legt der mehrfache Lola-Preisträger Andreas Dresen, der zuletzt mit "Als wir träumten" eine verlorene Jugend porträtierte, seinen ersten Kinderfilm vor. Dabei ist in "Timm Thaler oder das verkaufte Lachen" auch jenseits der Nostalgie jede Menge für Erwachsene geboten. Und Dresen bleibt seinem Lieblingsthema, die Welt der kleinen Leute zu schildern, treu, auch wenn die Realität hier vom Märchenhaften überwuchert wird. Dafür sorgt schon die Story um den armen, aber glücklichen Titelhelden Timm Thaler (Arved Friese, Filmsohn von Matthias Schweighöfer in "Der Nanny"), der immer ein ansteckendes Lachen auf den Lippen hat. Eben jenes verkauft er dem teuflischen Baron Lefuet (Justus von Dohnányi genießt seinen Auftritt als Bösewicht), um beim Wetten zu gewinnen. Er muss feststellen, dass Geld unglücklich macht und will den Pakt wieder rückgängig machen. Doch wie? Für den märchenhaften Look zwischen dem Zuckerbäcker-bunten "Grand Budapest Hotel" und dem düsteren "Momo" sorgen das liebevoll-fantasievolle Produktions- (vom versierten Tom-Tykwer-Mitarbeiter Uli Hanisch) und Kostümdesign (von der regelmäßigen Dresen-Mitarbeiterin Sabine Greunig), die sich zwischen den 1920ern und ein bisschen Nazi-Pomp bis zeitlos und zeitgemäß bewegen, und die Effekte (Trixter, Arri ), die u.a. Lefuets schräges Dämonen-Paar (Axel Prahl aus Dresens "Polizistin", "Halbe Treppe" und "Willenbrock" und Andreas Schmidt aus Dresens "Sommer vorm Balkon") in Mäuse mit Schmerbauch bzw. Handtäschchen verwandelt. In einem Grand Hotel spielt tatsächlich auch ein Teil der Handlung. Dort findet Timm nach dem Tod seines geliebten Vaters (Bjarne Mädel) eine Anstellung als Liftboy und einen guten Freund in Barkeeper Kreschimir (Charly Hübner als Hauptsympathieträger), der versucht, ihn gemeinsam mit Timms junger Freundin Ida (Jule Hermann, ein vielversprechendes Talent, das bereits in "Nebel im August" auffiel) von Lefuets Fluch zu befreien. Für das erwachsene Publikum , ist allein die Besetzung ein großer Spaß, bei der es neben Dresen-Regulars das Who is Who deutscher Stars zu entdecken gilt, sei es in Haupt- oder Nebenrollen, wie den bereits genannten Mädel, Harald Schmidt als Sprecher bei der Pferderennbahn, Milan Peschel als Grabredner oder Ohrner als Concierge. Besonders auffällig im herausragenden Ensemble ist von Dohnányi als schillernder Bösewicht, der seinen Baron wunderbar schleimig, charmant, großkotzig und fies anlegt und ihn mit einer geradezu furchterregenden Lache ausstattet. Komische Highlights für Kids und Erwachsene setzen außerdem Prahl und Schmidt in Menschen wie Mäuseform. Bei all der Spannung, Slapstickspaß und Spielerei im Look vergisst Dresen aber nicht sozialkritische Akzente zu setzen, bekommen Großindustrie und Bürokratie ihr Fett ab, und nimmt er auch die Nöte seiner Figuren ernst, sei es Timm, der vom Geld verführt wird oder Kreschimir, der heimlich in seine Kollegin Yvonne (Nadja Uhl) verliebt ist. Dies und auch Joachim Krols Erzähler, der das Geschehen mit Herz und Witz verbindet und kommentiert, sorgen dafür, dass der warmherzige Ton dominiert in diesem liebenswerten Märchen. hai.

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Bewertung:

Cast

Kino 1

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
120 (+ 2 Sitzplätze für Behinderte) 7,80 x 3,30m Dolby Digital 5.1

Kino 2

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
120 (+ 2 Sitzplätze für Behinderte) 7,80 x 3,30m Dolby Digital 5.1

Kino 3

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
120 (+ 2 Sitzplätze für Behinderte) 7,80 x 3,30m Dolby Digital 5.1

Kino 4

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
120 (+ 2 Sitzplätze für Behinderte) 7,80 x 3,30m Dolby Digital 5.1

Kino 5

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
287 13,50 x 5,80m Dolby Digital 7.1

Kino 6

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
287 13,40 x 5,80m Dolby Digital 7.1

Kino 7

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
73 6,90 x 2,90m Dolby Digital 5.1

Kino 8

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
408 14,30 x 6,10m Dolby Digital 7.1

Kino 9

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
211 11,80 x 5,00m Dolby Digital 7.1

Kino 10

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
211 11,80 x 5,00m Dolby Digital 7.1

Kino 11

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
478 15,50 x 6,60m Dolby Digital 7.1