Der Marsianer - Rettet Mark Watney

Nach einem verheerenden Sturm auf dem Mars holt die NASA seine Forscher vor Ort zurück auf die Erde. Astronaut Mark Watney wird für tot gehalten und zurückgelassen. Doch er lebt - für den Moment zumindest. Denn mit schneller Hilfe ist nicht zu rechnen. Also muss er selbst sehen, wie er ganz alleine für Vorräte für die nächsten Jahre sorgt, wie er einen Weg findet, Kontakt zur Nasa aufzunehmen und ein Lebenssignal zu senden. Parallel versuchen seine Kollegen einen Rettungsplan auszuarbeiten. Nach einem verheerenden Sturm auf dem Mars holt die NASA seine Forscher vor Ort zurück auf die Erde. Astronaut Mark Watney wird nach einem Unfall für tot gehalten und zurückgelassen. Doch er lebt - für den Moment zumindest. Denn mit schneller Hilfe ist nicht zu rechnen. Also muss er selbst sehen, wie er ganz alleine für Vorräte für die nächsten Jahre sorgt, wie er einen Weg findet, Kontakt zur Nasa aufzunehmen und ein Lebenssignal zu senden. Parallel versuchen seine Kollegen einen Rettungsplan auszuarbeiten. Ein Astronaut kämpft, verlassen von seiner Mannschaft, auf dem Mars ums Überleben und um die Kontaktaufnahme mit der Erde. Um Realität bemühtes Science-Fiction-Drama von Ridley Scott nach der Bestsellervorlage von Andy Weir.

Astronaut Mark Watney is being left to his own devices on planet Mars after the rest of the crew abandons the mission in midst of a dust storm and heads back to the earth. While NASA decides not to send a rescue mission due to political reasons Mark has to come to terms with his dreadful situation and must find ways to survive until he's being saved. He learns how to make oxygen and water and tries to find a way to contact earth. Meanwhile technicians and other astronauts band together to help him against all odds.

Faszinierendes Science-Fiction-Survivaldrama nach Bestsellervorlage von Andy Weir, in dem ein Astronaut alleine auf dem Mars zurückgelassen wird. Gerade einmal neun Monate sind vergangen seit Ridley Scotts letzter Großproduktion, "Exodus", der Weihnachten 2014 in die Kinos gekommen war. Hatte das Bibelepos allerdings bisweilen Probleme, seiner ausufernden Handlung wirklich Herr zu werden, ist Scotts Verfilmung des Bestsellers von Andy Weir, der nunmehr dritte Ausflug des 77-jährigen Filmemachers in die unendlichen Weiten des Weltalls, drei Jahre nach "Prometheus - Dunkle Zeichen", geradezu ein Paradebeispiel für ökonomisches, geradliniges Erzählen. Als eine Mars-Expedition während eines verheerenden Sturms auf dem roten Planeten unvermittelt die Zelte abbrechen und die Monate lange Reise zurück zur Erde antreten muss, bleibt im Chaos ein Astronaut zurück, der von einer umherfliegenden Antenne getroffen wurde und für tot gehalten wird - der Botaniker Mark Watney, gespielt von Matt Damon in einem seiner gewinnendsten Auftritte seit "Good Will Hunting". Watney hat jedoch überlebt. Während er mit wissenschaftlichem Eifer daran geht, Lösungen für alle Probleme zu finden, die ihn am Überleben für die nächsten vier Jahre hindern könnten - so lange würde es nach seinen Berechnungen dauern, aus eine Rettungsmission zu organisieren und loszuschicken -, kämpft die NASA auf der Erde darum herauszufinden, wie man den Robinson Crusoe auf dem Mars wieder zurückbringen kann, ohne andere Menschenleben zu riskieren. Ein Mann allein auf dem Mars. Das erscheint nicht unbedingt das Material für einen packenden zweistündigen Film. Aber so, wie die handelnden Personen auf existenzielle Krisen nicht mit hängenden Köpfen begegnen, sondern stets ganz pragmatisch daran arbeiten, jede neue Hürde auf dem Weg zur Rettung zu beseitigen, findet auch Scott stets ganz nüchtern Lösungen für die vermeintlichen narrative Probleme seines Überlebensdramas: Damon bespricht für die Nachwelt einen Videoblog, der letztlich den narrativen Rahmen liefert: "Fuck you, Mars!" ist das Mantra, dem sich gemeinsam mit Watney der ganze Film verschreibt, den Scott gestaltet hat wie einen jener klassischen Katastrophenfilme der Siebzigerjahre, die "Airport"-Filme zum Beispiel oder "The Poseidon Adventure", in denen auch All-Star-Besetzungen versammelt wurden, die an verschiedenen Schauplätzen an Rettungsmöglichkeiten arbeiten, nur dass es jetzt nicht George Kennedy, Lloyd Bridges und Leslie Nielsen sind, die ihre Stirn in Falten legen und bangen und letztlich erleichtert jubeln müssen, sondern moderne Heavyweights wie Chiwetel Ejiofor, Kristen Wiig, Jessica Chastain, Michael Pena und Jeff Daniels. Überhaupt ist der Film nie muffig oder altmodisch oder knatternd: Der Look ist sensationell, das 3D immer perfekt und funktional, das Tempo rasend hoch und die Darsteller sind mit so vollem Einsatz bei der Sache, dass man als Zuschauer eigentlich nie ein Problem damit hat, dass über die fast volle Laufzeit weitestgehend ausschließlich wissenschaftliche Diskussionen geführt werden. Im Gegenteil: Es ist erfrischend, dass all der unnötige emotionale Ballast, der vor einem Jahr "Interstellar" so bleischwer und überladen wirken ließ, auf ein Minimum reduziert wird. Stellt sich nur die Frage, wie die Synchro den schönsten Satz Damons übersetzen will, der stellvertretend für den ganzen Film steht: "I'm gonna science the shit out of this." Viel Spaß dabei, die, äh, Scheiße aus diesem Problem heraus zu wissenschaften. ts.

Vielen Dank für Ihre Bewertung!
Vielen Dank für Ihre Bewertung!
Bewertung:
zurück
Wochenübersicht von -
vor

Cast

Helia 1

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
194 8,00 x 4,00m Dolby Digital 7.1

Helia 2

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
173 8,00 x 4,00m Dolby Digital 7.1

Helia 3

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
88 4,00 x 2,00m Dolby Digital 7.1

Helia 4

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
50 4,00 x 2,00m Dolby Digital 7.1

Helia 5

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
74 4,00 x 2,00m Dolby Digital 7.1

Helia 7

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
80 4,00 x 2,00m Dolby Digital 7.1

Festival

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
86 5,00 x 2,50m Dolby Digital 7.1

Pali

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
315 7,00 x 4,00m Dolby Digital 7.1

Kino 1

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
153 (+ 2 Rollstuhlplätze) 10,89 x 5,86m Dolby Digital 5.1

Kino 2

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
362 (davon 20 Comfort/D-Box Seats + 2 Rollstuhlplätze) 15,83 x 7,41m Dolby Digital 7.1

Kino 3

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
239 (davon 12 Comfort/D-Box Seats + 2 Rollstuhlplätze) 13,05 x 7,52m Dolby Digital 7.1

Kino 4

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
132 (davon 8 Comfort/D-Box Seats + 1 Rollstuhlplatz) 9,15 x 5,65m Dolby Digital 5.1

Kino 5

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
162 (+ 1 Rollstuhlplatz) 10,89 x 6,16m Dolby Digital 5.1

Kino 6

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
370 (+ 2 Rollstuhlplätze) 15,83 x 7,98m Dolby Digital 7.1

Kino 7

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
255 (+ 2 Rollstuhlplätze) 13,05 x 7,98m Dolby Digital 7.1

Kino 8

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
133 (+ 2 Rollstuhlplätze) 9,15 x 5,65m Dolby Digital 5.1

Broadway

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
88 5,50 x 2,40m Dolby Digital 5.1

Bambi

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
98 5,70 x 3,20m Dolby Digital 7.1

Rex

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
235 11,10 x 4,80m Dolby Digital 7.1

Classic

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
120 4,50 x 2,50m Dolby Digital 7.1