Coco - Lebendiger als das Leben!

Miguel (Stimme im Original: Newcomer Anthony Gonzalez) ist zwölf Jahre alt und ein großer Fan von Musik, aber leider hasst seine Schusterfamilie alles, was mit Tönen und Instrumenten zu tun hat. Miguels Urgroßvater verließ damals seine Frau, um Musiker zu werden, seitdem fühlen sich die Riveras durch Musik verflucht. Doch Familie hin oder her - Miguel will seinem Idol, dem Sänger Ernesto de la Cruz (Benjamin Bratt), trotzdem nacheifern. Aus Versehen kommt er dabei ins Reich der Toten und betritt dadurch einen wunderschönen Ort, an dem er die Seelen seiner toten Verwandten trifft. Miguels Urgroßmutter Imelda ist darunter, und das nette Schwindler-Skelett Hector (Gael García Bernal). Zusammen suchen Skelett und Junge im Totenreich nach de la Cruz, wobei allerdings die Zeit drängt: Zu lange darf Miguel nicht in der Unterwelt bleiben...

Der zwölfjährige Miguel liebt Musik über alles. Das ist seiner strengen Familie aber ein Dorn im Auge. Sie verbietet ihm, jede noch so kleine Note zu spielen. Miguel kann seinen großen Traum aber nicht einfach vergessen und möchte unbedingt so gut werden wie sein musikalisches Vorbild Ernesto de la Cruz. Als Miguel sich eines Tages wieder einmal fortschleicht, landet er aus Versehen im Reich der Toten und trifft dort auf die Skelette seiner Vorfahren. Der Ort ist so farbenfroh, prächtig und voller Musik, dass der Junge aus dem Staunen nicht mehr herauskommt. Doch kann er dort natürlich nicht bleiben. Seine zerstreuten Verwandten sind Miguel allerdings keine große Hilfe. Zum Glückt trifft der Nachwuchsmusiker Skelett Hector. Der charmante Gauner will Miguel gerne nach Hause helfen. Doch die Zeit rennt: Bleibt der Junge zu lange im Reich der Toten, verwandelt er sich selbst in ein Skelett und wird seine lebendige Familie nie wieder sehen ?

CG-Event um einen jungen Musikus in Mexiko, der am Tag der Toten ein Abenteuer im Jenseits erlebt. "Cars 3" war für den Aktienkurs, "Coco" ist wieder fürs Herz: Nachdem Pixar sich für seine schönsten Filme bereits in die Lüfte erhoben und Ausflüge in ferne Galaxien und ins Innere des menschlichen Verstandes unternommen hat, verlässt die 19. abendfüllende Produktion des erfolgreichsten Produktionshauses der Kinogeschichte nunmehr das Diesseits und erkundet die Welt der Toten. Dort erlebt ein mexikanischer Junge namens Miguel ein Abenteuer, in dem der Umgang mit der Endlichkeit des menschlichen Daseins allgegenwärtig ist, dadurch das Leben und was es lebenswert macht aber umso mehr gefeiert wird - ein Film wider das Vergessen. Lee Unkrich, als Regisseur zuletzt vor sieben Jahren mit "Toy Story 3" erfolgreich, und Koregisseur Adrian Molina gelingt ein erzählerischer Triumph mit einer nahezu perfekt konstruierten Geschichte, aber auch auf künstlerischer Ebene wird die Latte wieder etwas höher gelegt mit dieser regelrechten Explosion aus Farben und Licht, wie man sie vorher wohl noch nie gesehen hat. Auch wenn ungewöhnlich viel Exposition bewältigt werden muss, wird man mitgerissen vom bloßen Einfallsreichtum und der Detailliebe der Erzählung und ihrer Umsetzung. Miguel wächst in einer Familie auf, in der alle Generationen unter einem Dach vereint sind: Sogar seine greise Urgroßmutter Coco ist noch unter ihnen, sie ist das einzige verbliebene Bindeglied zu ihren Eltern, die letzten Familienmitglieder, die noch ein Leben voller Musik führen durften. Weshalb Miguel sich ihnen nahe fühlt: Nichts sehnlicher wünscht er sich, als selbst Musiker zu werden - gegen das Verbot seiner Großmutter, die am Dia de los Muertos Miguels Gitarre zerbricht, was ihn dazu bringt, in das Mausoleum seines großen Idols einzubrechen und dessen Gitarre zu stehlen. Ein Fluch transportiert den Jungen daraufhin in die Unterwelt, aus der er nur zurückkehren kann, wenn ihm seine toten Verwandten ihren Segen erteilen. Obwohl es explizit um das Sterben geht, ist "Coco" doch nie morbide oder bedrohlich: Weil der Film akzeptiert, dass der Tod ein unausweichlicher Bestandteil des Lebens ist. Eine mächtige Botschaft in einem Film, der Pixars tiefer Überzeugung, dass ein Leben ohne Familie, wie immer sie auch aussehen mag, nicht lebenswert ist, ganz neue Seiten abgewinnt. ts.

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Helia 1

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
194 8,00 x 4,00m Dolby Digital 7.1

Helia 2

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
173 8,00 x 4,00m Dolby Digital 7.1

Helia 3

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
88 4,00 x 2,00m Dolby Digital 7.1

Helia 4

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
50 4,00 x 2,00m Dolby Digital 7.1

Helia 5

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
74 4,00 x 2,00m Dolby Digital 7.1

Helia 7

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
80 4,00 x 2,00m Dolby Digital 7.1

Festival

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
86 5,00 x 2,50m Dolby Digital 7.1

Pali

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
315 7,00 x 4,00m Dolby Digital 7.1

Kino 1

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
153 (+ 2 Rollstuhlplätze) 10,89 x 5,86m Dolby Digital 5.1

Kino 2

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
362 (davon 20 Comfort/D-Box Seats + 2 Rollstuhlplätze) 15,83 x 7,41m Dolby Digital 7.1

Kino 3

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
239 (davon 12 Comfort/D-Box Seats + 2 Rollstuhlplätze) 13,05 x 7,52m Dolby Digital 7.1

Kino 4

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
132 (davon 8 Comfort/D-Box Seats + 1 Rollstuhlplatz) 9,15 x 5,65m Dolby Digital 5.1

Kino 5

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
162 (+ 1 Rollstuhlplatz) 10,89 x 6,16m Dolby Digital 5.1

Kino 6

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
370 (+ 2 Rollstuhlplätze) 15,83 x 7,98m Dolby Digital 7.1

Kino 7

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
255 (+ 2 Rollstuhlplätze) 13,05 x 7,98m Dolby Digital 7.1

Kino 8

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
133 (+ 2 Rollstuhlplätze) 9,15 x 5,65m Dolby Digital 5.1

Broadway

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
88 5,50 x 2,40m Dolby Digital 5.1

Bambi

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
98 5,70 x 3,20m Dolby Digital 7.1

Rex

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
235 11,10 x 4,80m Dolby Digital 7.1

Classic

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
120 4,50 x 2,50m Dolby Digital 7.1