Ant-Man and the Wasp

Nachdem Scott Lang alias Ant-Man sich auf die Seite von Captain America geschlagen hat, wird er auf der ganzen Welt gesucht. Zum Glück hat der ehemalige Dieb, der sich zum Helden geläutert hat, einige Asse im Ärmel. Immerhin kann sich Ant-Man nun nicht mehr nur schrumpfen und mit Ameisen kommunizieren, sondern die Schrumpf-Kraft auch umkehren und in einen gigantischen Riesen verwandeln. Unterstützung bekommt Ant-Man darüber hinaus von Hope van Dyne. Die Tochter des Erfinders Hank Pym schlüpft in den mächtigen Wasp-Anzug, den zuvor ihre verschollene Mutter Janet van Dyne getragen hat. In der Tradition ihrer Mutter entwickelt sich Hope zur starken Superheldin, die Ant-Man auch in dunklen Zeiten zur Seite steht. Und vielleicht findet sie ja auch heraus, was mit ihrer Mutter geschehen ist, die im subatomaren Raum verschwand?

He may have missed the first part of Marvelâ??s Infinity War, but now Scott Lang (Paul Rudd) is back as sometimes tiny, sometimes giant hero Ant-Man. Instead of teaming up with the Avengers, his new partner is Hope Van Dyne (Evangeline Lilly) â?? taking over the Wasp persona from her mother with the help of a brand-new suit. Together with the original Ant-Man, Hank Pym (Michael Douglas), they attempt to rescue Hopeâ??s mother from the quantum realm â?? a difficult task made even more difficult due to the interference of the mysterious Ghost (Hannah John-Kamen).

Zweites Soloabenteuer des Marvel-Helden Ant-Man, der anpacken muss, um die vor Jahrzehnten verschollene Mutter seiner Freundin Hope ausfindig zu machen. Als Paul Rudd als versierter Langfinger Scott Lang vor drei Jahren erstmals ins Kostüm von Ant-Man schlüpfte, gefiel der Film von Peyton Reed als sympathischer Gegenentwurf zu den "Avengers"-Epen, die bei aller erzählerischen und technischen Brillanz mit ihrer schieren Masse an Figuren und Handlung zwangsläufig den Charakter einer Nummernrevue, einer endlosen Best-of-Kompilation haben müssen: Jeder kriegt seinen Close-Up und darf einen coolen Move hinlegen und einen lässigen Spruch ablassen. Das macht Spaß und ist zuschauerträchtig, ein rundes Filmerlebnis kommt dabei eher nicht heraus. Weshalb man sich auf die Soloauftritte des kleinsten aller Superhelden des Marvel Cinematic Universe freuen darf, der im dritten Marvel-Film in diesem Jahr wieder souverän die Qualitäten des erfrischenden Originals ausspielt: Gags und eine lockere Erzählhaltung sind Trumpf unter der Regie von Peyton Reed, der den ersten Teil kurz vor Drehstart von dem im Unguten scheidenden Edgar Wright übernommen hatte und jetzt mit dem Sequel unterstreicht, dass er der Architekt des filmischen "Ant-Man"-Universums ist. Und weil er weiß, dass man beim zweiten Mal nicht mehr das Element der (angenehmen) Überraschung für sich erklären kann, drückt er diesmal mehr auf die Tube, ohne allerdings den ureigenen Charme seines Narrativs zu vernachlässigen. Wenn überhaupt, verstärkt er noch die augenzwinkernde Subversion: "Ant-Man and the Wasp" rückt clever und unaufdringlich drei weibliche Figuren in den Mittelpunkt der Erzählung: Scott Langs Freundin Hope, die ihren ersten Auftritt als neue Wasp hat, ihre Mutter Janet, die originale Wasp, die vor Jahrzehnten bei einem Einsatz für S.H.I.E.L.D. in den Tiefen des Quantum-Mikrokosmos verloren ging, und die geheimnisvolle Ava aka Ghost, die sich als hartnäckige Widersacherin mit eigener Agenda entpuppt. Was man dagegen vergeblich sucht, ist ein klassischer Bösewicht, wie man ihn bislang noch in jedem Film des MCU finden konnte. Kein größenwahnsinniger Verbrecher, der die Welt beherrschen, zerstören oder auf den Kopf stellen will. Nur der verzweifelte Versuch, Janet Van Dyne zu retten, und dabei die Verfolger auf Distanz zu halten, die ihrerseits an die genialen Erfindungen von Hopes Vater und Ant-Man-Architekt Hank Pym kommen wollen. Neben Ghost gibt es nämlich noch einen schmierigen Gangster namens Burch und die Polizei von San Francisco, die Scott auf den Fersen ist, weil der mit seinem auffälligen Kampfauftritt an der Seite der anderen Avengers in Berlin (siehe "First Avenger: Civil War" von 2016) gegen seine Bewährungsauflagen verstoßen hatte und zu zwei Jahren Hausarrest verdonnert worden war. Eine Anordnung, der er zuwider handeln muss, wenn er Hope helfen und vielleicht zurückgewinnen will. Ansonsten taucht noch das komplette Restpersonal des Originals wieder auf (Michael Peña - YES!), während Michelle Pfeiffer, Abby Ryder Fortson, Laurence Fishburne und Walton Goggins neu zum Ensemble stoßen. Es gibt also auch für Peyton Reed viel zu jonglieren, aber er macht das so souverän und pfiffig und mit so vielen tollen Actionszenen, dass man nur hoffen kann, dass Ant-Man, die Wasp und ihre Kumpels künftig eine noch größere Rolle im MCU spielen werden. ts.

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Bewertung:

Cast

Helia 1

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
194 8,00 x 4,00m Dolby Digital 7.1

Helia 2

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
173 8,00 x 4,00m Dolby Digital 7.1

Helia 3

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
88 4,00 x 2,00m Dolby Digital 7.1

Helia 4

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
50 4,00 x 2,00m Dolby Digital 7.1

Helia 5

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
74 4,00 x 2,00m Dolby Digital 7.1

Helia 7

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
80 4,00 x 2,00m Dolby Digital 7.1

Festival

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
86 5,00 x 2,50m Dolby Digital 7.1

Pali

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
248 7,00 x 4,00m Dolby Digital 7.1

Kino 1

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
153 (+ 2 Rollstuhlplätze) 10,89 x 5,86m Dolby Digital 7.1

Kino 2

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
362 (davon 20 D-Box Seats + 2 Rollstuhlplätze) 15,83 x 7,41m Dolby Digital Atmos

Kino 3

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
239 (davon 12 D-Box Seats + 2 Rollstuhlplätze) 13,05 x 7,52m Dolby Digital 7.1

Kino 4

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
132 (davon 8 D-Box Seats + 1 Rollstuhlplatz) 9,15 x 5,65m Dolby Digital 7.1

Kino 5

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
162 (+ 1 Rollstuhlplatz) 10,89 x 6,16m Dolby Digital 7.1

Kino 6

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
365 (+ 2 Rollstuhlplätze) 15,83 x 7,98m Dolby Digital 7.1

Kino 7

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
251 (+ 2 Rollstuhlplätze) 13,05 x 7,98m Dolby Digital 7.1

Kino 8

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
133 (+ 2 Rollstuhlplätze) 9,15 x 5,65m Dolby Digital 7.1

Broadway

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
88 5,50 x 2,40m Dolby Digital 5.1

Bambi

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
98 5,70 x 3,20m Dolby Digital 7.1

Rex

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
235 11,10 x 4,80m Dolby Digital 7.1

Classic

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
120 4,50 x 2,50m Dolby Digital 7.1