Aufbruch zum Mond

Er gehört zu den größten Helden des 20. Jahrhunderts: Neil Armstrong, der erste Mann auf dem Mond. AUFBRUCH ZUM MOND erzählt aus Armstrongs Leben und von den enormen Konflikten und Entbehrungen, mit denen der Pilot vor und während seiner legendären Mission konfrontiert war. Gleichzeitig schildert der Film auf ergreifende Weise die hochdramatischen Ereignisse des amerikanischen Raumfahrtprogramms zwischen 1961 und 1969.

Amidst personal turmoil after the death of his young daughter, civilian test pilot Neil Armstrong (Ryan Gosling) joins NASAâ??s Project Gemini and the space race against the Russian competitors. With the Russians always one step ahead, the pressure is on the Americans, but again and again setbacks hit the NASA team hard. In July 1969, desperate to beat the Russians to put a man on the moon first, Armstrong and his crew of Apollo 11 launch for a risky mission, with the eyes of the world on them.

Jeder weiß, Neil Armstrong hinterließ als erster Mensch einen Fußabdruck auf dem Mond. Wenn es passiert in dem ersten Film von Damien Chazelle, seit er für seinen Vorgänger "La La Land" als jüngster Regisseur aller Zeiten einen Oscar gewinnen konnte, und obwohl man weiß, dass es passieren wird, ist es ein bemerkenswerter, merkwürdig erhebender und erhabener Moment: Weil Armstrong hier nicht einfach nur einen der großen Träume der Menschheit erfüllt, sondern weil man im Kino eine mehr als zweistündige Reise hinter sich hat, die nicht minder bemerkenswert war: Jetzt ist hier auf der Oberfläche des Erdtrabanten nicht einfach der einsamste Mensch auf dem Mond, weil er der einzige ist, sondern weil er davor der einsamste Mensch auf der Welt war, angetrieben nicht nur von grenzenlosem Pflichtbewusstsein und wissenschaftlicher Neugier, sondern auch von einem traumatischen Ereignis fast zehn Jahre zuvor, das ihn sich abkapseln ließ in seine eigene Welt, seinen eigenen Schmerz und seine eigene Traumata: Das winzige Menschlein in dem ihn wie in einem Vakuum einschließenden Raumanzug ist die perfekte Beschreibung, wie Neil Armstrong sich fühlt. Dass es Damien Chazelle und seinem großartigen "La La Land"-Hauptdarsteller Ryan Gosling in ihrer zweiten Zusammenarbeit gelingt, den Zuschauer nicht nur die außerordentliche NASA-Mission hautnah miterleben zu lassen, im Stil eines "Der Stoff, aus dem die Träume sind", mit all ihren Erfolgen und Rückschlägen, sondern diese Mission tatsächlich durch die Augen Armstrongs zu erzählen, in seinem Kopf zu sein, zu verstehen, wer dieser wortkarge, zurückgezogene Mensch ist, ist die besondere Leistung dieses Films, der so episch und doch intim und ganz privat ist. Es ist ein impressionistisches Home-Movie über den größten Triumph der Menschheit. Und erfüllt das von Chazelle gegebene Versprechen, hautnah mitzuerleben, wie es sich angefühlt haben muss, nicht nur dabei, sondern mitten drin zu sein. Schon die erste Szene gibt einen Vorgeschmack, was passieren wird. Mit der Hauptfigur wird man durchgerüttelt in einem Düsenjet, mit dem neue Geschwindigkeits- und Höhenrekorde aufgestellt werden. Man fühlt sich nicht wie in einem perfekten High-Tech-Gerät, sondern wie in einem knarzenden, ächzenden, quietschenden Blechsarg, dessen dünne Metallhaut die einzige Trennwand zwischen Leben und Tod ist. Aber auch diese Nahtoderfahrungen zu Beginn der Sechzigerjahre können ihn nicht darauf vorbereiten, was es bedeutet, ein Kind zu verlieren. Armstrong ist 31 Jahre alt, als seine zweijährige Tochter Karen 1962 an einem Hirntumor stirbt, ein Ereignis, das er nie völlig verkraftet hat. Trauer und Schmerz lassen ihn in sich kehren und zum Einzelgänger werden, was das Familienleben mit seiner Frau Janet und den beiden Söhnen schwer belastet, aber sie verleihen ihm auch eine Todesverachtung und Entschlossenheit, dass keine noch so schwere Mission nicht zu meistern ist. Und so sehen wir zu, wie die Erlebnisse als Astronaut und die Vorbereitung auf die Mondmission im Grunde doch immer nur Spiegel für das Innenleben dieses Mannes sind, dem Damien Chazelle nicht von ungefähr immer wieder tief in die traurigen und so wachen Augen blickt. Das Ergebnis ist ein Film, der einen packt. Weil er technisch herausragend gut geworden ist, weil all die großen Szenen noch größer aussehen, als man es sich ausgemalt ist. Und weil er einem so nahe geht, weil das Heldentum hier nichts mit dem Hissen von Fahnen oder Nationalismus zu tun hat, sondern weil selbst im Moment der größten Leistung immer mitschwingt, wie hoch der Preis war, den man dafür zahlen musste. ts.

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Cast

Manhatt.

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
92 7,50 x 4,50m Dolby Digital 5.1

Graffiti

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
92 6,00 x 3,70m Dolby Digital 5.1

Casabl.

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
90 4,80 x 2,25m Dolby Digital 5.1

Broadw.

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
196 6,80 x 4,20m Dolby Digital 7.1

Kino 1

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
110 9,56 x 4,05m Dolby Digital 7.1

Kino 2

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
110 9,56 x 4,05m Dolby Digital 7.1

Kino 3

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
110 9,56 x 4,05m Dolby Digital 7.1

Kino 4

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
151 10,62 x 4,49m Dolby Digital 7.1

Kino 5

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
193 (davon 12 D-BOX Seats) 12,63 x 5,30m Dolby Digital Atmos

Kino 6

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
455 (davon 24 D-BOX Seats) 19,06 x 8,05m Dolby Digital Atmos

Kino 7

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
102 (davon 8 D-BOX Seats) 9,64 x 4,08m Dolby Digital 7.1

Kino 8

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
106 9,64 x 4,08m Dolby Digital 7.1

Kino 9

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
106 9,64 x 4,08m Dolby Digital 7.1