A Star is born

In dieser Neufassung der tragischen Liebesgeschichte "A Star is born" spielt Bradley Cooper den Country-Musik-Star Jackson Maine, der die begabte aber erfolglose Musikerin Ally entdeckt - und sich in sie verliebt. Sie hat ihren Traum von der großen Gesangskarriere schon fast aufgegeben, doch jetzt drängt Jack sie ins Rampenlicht. Während sie über Nacht zum Star aufsteigt, gerät die private Beziehung der beiden in eine Krise, weil Jack den Kampf gegen seine inneren Dämonen zu verlieren droht.

Viertes Remake des Hollywoodklassiker über einen alternden Rockstar, der sich in ein junges Talent verliebt und ihr zu einer Karriere verhilft. Auch wenn es sicherlich interessant gewesen wäre, einen "A Star Is Born" von Clint Eastwood zu sehen, in dem Beyoncé Knowles die Hauptrolle spielen sollte, darf man Eastwood dankbar sein für seine Entscheidung, den Stoff an seinen "American Sniper"-Star Bradley Cooper abzugeben, der mit 43 Jahren sein Regiedebüt gibt. Es ist elektrisierend und lebendig, aufregend und erfüllt mit purer Lust, seinen beiden Hauptfiguren so nahe zu kommen, wie es mit filmischen Mitteln möglich ist, auf der Bühne und in ihren Momenten zu Zweit. Nie kommt der Gedanke auf, dass man der fünften Fassung einer sehr alten Geschichte zusieht, erstmals verfilmt von George Cukor 1932 als "What Price Hollywood?", am bekanntesten ebenfalls von Cukor als "Ein neuer Stern am Himmel" mit Judy Garland im Jahr 1954 und zuletzt von Frank Pierson mit Barbra Streisand und Kris Kristofferson im Jahr 1976. Es ist der quintessenzielle Hollywood-Klassiker, der alles auf sich vereint, was das amerikanische Kino stets ausgezeichnet hat: Aufstieg, Fall, Leidenschaft, Obsession. Nicht von ungefähr merkt die von Cooper gespielte männliche Hauptfigur, der etwas in die Jahre gekommene, aber immer noch erfolgreiche Country-Rockstar Jackson Maine, an, einem Musiker stünden nur zwölf Noten zur Verfügung, um sie zum Schwingen zu bringen, müsse er sie mit seiner Persönlichkeit anfüllen. Er könnte auch über "A Star Is Born" reden. Alternder Star lernt junges Talent kennen und verliebt sich in sie, während sie mit seiner Hilfe Karriere macht, bricht sein Leben zusammen. Auf das Wie kommt es also an. Und da macht Cooper alles richtig. Die Musik stimmt, hymnische Rocksongs, die man sofort mitsingen kann. Die Auftritte sind echt: Gleich zu Beginn ist man hautnah mit dabei, wie Jackson auf dem Weg noch ein paar Pillen zugesteckt werden, wie er seine Gitarre umhängt, sich in seiner Musik verliert, die er nicht mehr so richtig fühlt. Und der Film hat Lady Gaga, in ihrer ersten ernstzunehmenden Rolle. Es ist eine Offenbarung, die Königin der Verkleidungen, der pausenlosen Neuerfindung, nackt zu sehen, ungeschminkt und unverkleidet, kein Versteckspiel mehr, einfach ein Mädchen mit unendlich Talent und mörderischer Stimme und keiner Möglichkeit, es zur Entfaltung zu bringen. Jackson lernt Ally kennen, als er nachts bei der Suche nach einem Drink in einem finsteren Eck der Stadt in einer Transvestitenbar landet, wo sie auftritt und ein "La Vie en Rose" hinlegt, bei dem nicht nur er, sondern der ganze Kinosaal sich in sie verliebt. Ihre folgenden 24 gemeinsamen Stunden sind der Höhepunkt des Films, so intim, wie ein Studiofilm nur sein kann, so erfüllt von Leben, wie man es vom Hollywood der Siebzigerjahre kannte. Sie reichen aus, um den Zuschauer genau wissen zu lassen, was folgen wird: Der Alkoholiker, der abstürzen wird. Die Raupe, die zum Schmetterling wird, aber erst dann, als sie sich nach ersten gemeinsamen Erfolgen auf der Bühne von dem Mann, den sie liebt und heiratet, emanzipiert und damit seinen Untergang einleitet. Eine Liebe, die Flügel verleiht, bis es eben nicht mehr möglich ist. Aber Cooper lässt die Szenen ganz anders spielen, als man es erwarten würde, er gibt ihnen Raum zu atmen. Er stellt ihnen wunderbare Nebenfiguren zur Seite, Sam Elliott als viel älterer Bruder Jacksons, Andrew Dice Clay als Vater mit riesigem Herz und ebenso viel Stolz. Er holt verschiedene Darsteller aus den Anfängen seiner Karriere, aus der Serie "Alias", mit an Bord. Er lässt Lady Gaga einmal selbstvergessen, ganz am Anfang in einer kleinen Gasse, während "A Star Is Born" eingeblendet wird, "Somewhere Over the Rainbow" trällern. Oder anders gesagt: Er bringt die zwölf Noten zum klingen, dass man nicht genug davon bekommen kann. Alles richtig gemacht. ts.

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Cast

Manhatt.

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
92 7,50 x 4,50m Dolby Digital 5.1

Graffiti

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
92 6,00 x 3,70m Dolby Digital 5.1

Casabl.

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
90 4,80 x 2,25m Dolby Digital 5.1

Broadw.

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
196 6,80 x 4,20m Dolby Digital 7.1

Kino 1

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
110 9,56 x 4,05m Dolby Digital 7.1

Kino 2

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
110 9,56 x 4,05m Dolby Digital 7.1

Kino 3

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
110 9,56 x 4,05m Dolby Digital 7.1

Kino 4

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
151 10,62 x 4,49m Dolby Digital 7.1

Kino 5

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
193 (davon 12 D-BOX Seats) 12,63 x 5,30m Dolby Digital Atmos

Kino 6

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
455 (davon 24 D-BOX Seats) 19,06 x 8,05m Dolby Digital Atmos

Kino 7

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
102 (davon 8 D-BOX Seats) 9,64 x 4,08m Dolby Digital 7.1

Kino 8

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
106 9,64 x 4,08m Dolby Digital 7.1

Kino 9

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
106 9,64 x 4,08m Dolby Digital 7.1