Die kleine Hexe

Die kleine Hexe (Karoline Herfurth) will unbedingt mit den anderen Hexen in die Walpurgisnacht tanzen, doch sie ist erst 127 Jahre alt und damit viel zu jung dafür. Weil sie sich trotzdem heimlich auf das Fest schleicht und dabei erwischt wird, bekommt sie als Strafe auferlegt, alle Zaubersprüche aus dem großen magischen Buch in nur einem Jahr zu lernen. So soll sie beweisen, dass sie doch eine gute Hexe ist. Doch dabei gibt es aber einige Widrigkeiten: So will die böse Hexe Rumpumpel (Suzanne von Borsody) unbedingt verhindern, dass sie erfolgreich ist und zudem ist die kleine Hexe nicht gerade besonders fleißig. Also versucht sie mit ihrem sprechenden Raben Abraxas herauszufinden, ob es nicht einen anderen Weg gibt und was eine gute Hexe wirklich ausmacht, und stellt damit die gesamte Hexenwelt auf die Probe...

Liebevoll umgesetzte Realverfilmung von Otfried Preußlers Klassiker um eine ehrgeizige und vor allem aufmüpfige kleine Hexe. Nach "Krabat" realisiert die Münchner Produktion Claussen+Putz mit "Die kleine Hexe" eine weitere Leinwandadaption eines Klassikers von Kinder- und Jugendbuchbestsellerautor Otfried Preußler. Als Regisseur engagierte sie ihren "Heidi"-Editor Michael Schaerer und als Schauspielerin der Titelheldin die populäre Karoline Herfurth. Die in komischen wie ernsten Rollen erfolgreiche Herfurth ist kein junges Mädchen, aber die kleine Hexe ist ja auch schon 127 Jahre alt, wie sie im Film mehrfach kokett betont. Herfurth bringt mädchenhafte Charme in die Rolle der aufmüpfigen Teenagerin, die sich nichts sehnlicher wünscht, als eine gute Hexe zu werden und am Tanz der Hexen zur Walpurgisnacht teil zu nehmen. Sie bricht schon mal Regeln, indem sie ihre Kunst einsetzt, um Menschen zu helfen oder sie vor Kindern vorführt an einem Tag, an dem Zaubern verboten ist, doch sie lernt fleißig abertausende Zaubersprüche für die Prüfung. Ein kleiner Coup ist die Besetzung ihres Raben mit dem jedermann aus dem Münsteraner "Tatort" bekannten Axel Prahl, der mit seiner sonoren Stimme und gemütlichen Sprache seiner CGI-Figur Leben einhaucht. Szenenbildnerin Eva Stiebler konnte sich austoben beim liebevoll-niedlichen Hexenhäuschen in einem Märchen-Wald, in dem sich Rehlein und Häschen zwischen Moos und Blümchen guten Tag sagen. Dazu passt auch der fröhliche, mit Gesang arbeitende Score von Diego, Nora und Lionel Baldenweg. Musik mit Einrichtungsgegenständen wird auch von der Titelheldin selbst gemacht. In dem für ein jüngeres Publikum als "Krabat" konzipierten, mit viel Slapstick und lustigen Zaubersprüchen zu allererst auf Komik ausgerichteten, von Effekten unterstützten Familienabenteuer verleihen die Kostüme von Katharina Ost und die Make-Up-Abteilung den alten Hexen mit Lust an der Übertreibung extravagante Gewänder - die sogar witzig ausklappbar sind wie bei der Oberhexe - und natürlich krumme Nasen und Warzen. Hübsch gemachtes Märchen, in dem die kleine Hexe und das Gute am Ende triumphiert. Wie es sich gehört. hai.

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Bewertung:

Cast

Kino 1

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
452 14,00 x 6,50m Dolby Digital 7.1

Kino 2

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
98 7,50 x 3,20m Dolby Digital 5.1

Kino 3

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
98 7,50 x 3,20m Dolby Digital 5.1

Kino 4

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
98 7,50 x 3,20m Dolby Digital 5.1

Kino 5

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
98 7,50 x 3,20m Dolby Digital 5.1

Kino 6

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
98 7,50 x 3,20m Dolby Digital 5.1

Kino 7

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
98 7,50 x 3,20m Dolby Digital 5.1

Kino 8

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
243 11,00 x 5,00m Dolby Digital 7.1

Kino 9

Sitzplätze Leinwand Soundsystem
243 11,00 x 5,00m Dolby Digital 7.1